Slowenien 2019: Grüner Karst und Vipava-Tal

Lesedauer: 10 Minuten

Slowenien und seine Karst-Region: Nova Gorica und Vipava-Tal

Nach drei Jahren zieht es mich wieder nach Slowenien, dank der Agentur MGM Media Optima, die ein ansprechendes Besichtigungsprogramm zusammengestellt hat, um einer kleinen Gruppe von Reiseschreibern ihr Land zu zeigen.

Mit von der Partie ist Milan, Mitinhaber der Agentur. Er fährt den Kleinbus souverän durch die grüne Landschaft und findet punktgenau an jedem neuen Ort den zuvor von der Agentur gewählten Ansprechpartner, der uns mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut macht.

Die Anreise nach Ljubljana, von wo uns Milan am Busbahnhof abholt, wird mit der Bahn von der Provinz bis in die bairische Landeshauptstadt und von dort durch die Alpen mit dem Flixbus durchgeführt. Dauert lange, aber mit dem Flieger hätte ich kaum Zeit gewonnen, dafür aber klimatisch einen weitaus höheren Fußabdruck hinterlassen.

Mit dem Flixbus* durch die Alpen

Die Sonne knallt vom Himmel, als der grüne Flixbus am Busbahnhof der slowenischen Hauptstadt ankommt. Milan, den ich vom letzten Besuch kenne, winkt mich zu sich. Ein paar Meter weiter warten schon andere Mitglieder unserer kleinen Reisegruppe, die mit dem Flieger aus Berlin angereist sind. Den Abschluss wird ein Wiener Kollege machen, der aber erst später zu uns stößt.

Im Magen hat sich reichlich Appetit angesammelt, und somit kommt uns nach abwechslungsreicher Fahrt Richtung Nova Gorica der Stopp an der

Kmetija Barkola

gerade recht. Hier gibt es, der Tageszeit zwischen Mittag und Abend entsprechend, einen „Late Lunch“ mit Weinverkostung an dieser Touristenfarm bei Dornberk im Vipava-Tal. Gasthöfe im Karst sind schon etwas Besonderes. Bereits seit Jahrhunderten verwöhnen sie ihre treuesten Gäste, die Triester. Weil die Besucher aus der Stadt schon immer anspruchsvolle Gäste waren, ist das Angebot in diesen Gasthöfen im Karst von gehobener Qualität. Von außen ganz schlicht, zeigt sich am Tisch jedoch Spitzenklasse. Ein exzellentes kulinarisches Erlebnis können touristische Bauernhöfe oder typischen Karst-Heurigen vermitteln, in denen die lokale Tradition erhalten wird.

Wir verkosten den Barkola Sauvignon, den Merlot und den Cabernet Franc. Als Abschluss gibt es eine Kostprobe des Barkola Vinjak, eine Art Cognac.

Kontakt zum touristischen Bauernhof und Weingut Barkola: https://www.novagorica-turizem.com/ger/kulinarik-und-wein/winzer/2015030514381850/Kmetija-Barkola/

Nova Gorica

Kirche Mariä Verkündigung und Franziskanerkloster Kostanjevica

Hoch über der Stadt Nova Gorica betreten wir das für seine Bourbonengruft bekannte Franziskanerkloster.

Kirche Mariä Verkündigung

Bourbonengruft„? Nie etwas davon gehört? Irgendwann war es zu Ende mit der Regierung der Bourbonen in Frankreich. Anschließend an die Französische Revolution ging es richtig rund. Wikipedia weiß mehr. Empfehlenswert zu lesen.

Hier im Kloster sind also die letzten Mitglieder des französischen Adelsgeschlechts im Exil begraben. Insbesondere der oben rot markierte Karl / Karel / Charles X., im Bild unten der Einfachheit halber auf dem Sarg mit C.X. gekennzeichnet.

Außerdem findest Du hier auch die Škrabec-Bibliothek, in der eine Sammlung kostbarer, sehr alter Bücher aufbewahrt wird. Einige der über 10.000 Bücher wirst Du auch zu sehen bekommen. Die wertvollsten Stücke sind 30 Inkunabeln (frühe Drucke). Außerdem ist die Bibliothek auch Heimat von Drucken aus dem 16. – 19. Jahrhundert, darunter die erste verfasste Grammatik der slowenischen Sprache aus dem Jahr 1584.

Info: Franziskanerkloster Kostanjevica

Bourbon Roses, Kostanjevica

Im Klostergarten duften uns an der Südfassade der Klostermauer schon die Bourbon-Rosen in 49 Sorten (so sagt man uns) entgegen, in einem der größten Rosengärten mit Bourbon-Rosen der Welt. Nicht umsonst ist die Rose ist das Symbol der Stadt Nova Gorica zu ihren Füßen.

Europa-Platz und Sammlung Kolodvor

Wieder unten in der Stadt fahren wir an die Grenze Italien-Slowenien. Diese besteht in Zeiten der EU natürlich nur noch durch einen dünnen Strich auf der Landkarte. Vor dem Bahnhof, dem ältesten Gebäude der Stadt mit seiner offenen Gastronomie hüpfen wir mehrmals von Slowenien nach Italien und zurück, bevor wir ins Museum Kolodvor, einer kleinen Sammlung zur Geschichte der Stadt und der Region gehen.

Links Italien, rechts Slowenien.

Der Bahnhof ist übrigens eines der wenigen älteren Gebäude der Stadt Nova Gorica, das erst nach dem Zweiten Weltkrieg als neue Stadt erbaut wurde, weil Görz/Gorizia die Nationalität wechselte und nach Italien ging.

Info: Museumssammlung Kolodvor am Bahnhof

Hit Hotels und Casinos – Perla

In den Hotels beim Kasino „Perla“ wird nicht etwa übernachtet, sondern wir lassen uns nach einer Führung durchs Spieler-„Paradies“ und einige Zimmer das angrenzenden Hotels gerne bewirten. Das Perla Hotel und Casino hat 225 Zimmer, 20 Suiten, 4 Luxus-Suiten, Casinos, Restaurants, mehrere Bars und Cafeterias, Unterhaltungsprogramm, Shop, Wellnesscenter, Kongresszentrum, kostenloser WLAN-Internetzugang und kostenlose Parkplätze.

Schwimmbad im Perla

 

Info: Hit Hotels und Casinos – Perla

Das Tagwerk ist vollbracht, das Programm für heute zu Ende. Die lange Anreisezeit fordert ihren Tribut, und so freuen wir uns über das Bettchen in der

Villa Fabiani

im Dörfchen Kobdilj bei Staniel.

Das Landgut Max Fabianis ist als das Geburtshaus einer bedeutenden Persönlichkeit ein geschütztes Kulturdenkmal von örtlicher Bedeutung. Es ist auch eine rustikale Villa, ein 600 Jahre altes Weingut, bekannt für die Weinsorte Picolit. Im Hof befindet sich ein mehrere Jahrhunderte alter Maulbeerbaum, ein Unikum in Slowenien und ein geschützter Teil des Naturerbes.

Mit dem historischen Liebesroman „Der Maulbeerbaum der Fabianis“ von Renato Ferrari wurde das Landgut darüber hinaus zu einer Legende. Die Geschichte, heute schon eine Legende mit bemerkenswerter Anziehungskraft, lockt täglich Besucher an. Das geschützte Grundstück mit Gärten, einem Teich im Park und Weinbergen, versetzt uns in eine andere Zeit. Das Landgut ist dank seiner geschichtlichen Bedeutung, der damit verbundenen Liebesgeschichte und Prof. Max Fabiani einzigartig und auch außerhalb der Grenzen der Gemeinde Komen bekannt.

Das von Zahn der Zeit schwer angenagte Landgut befindet sich momentan in der Revitalisierungsphase und ist daher der Öffentlichkeit noch nicht zugänglich. Das Institut Fabiani von Blanka und Andrej Malgaj öffnet die Gärten jede zweite Woche im Monat von Mai bis Oktober bzw. nach Vereinbarung (für Gruppen). Bisher kann  das Landgut auch für Veranstaltungen und Hochzeiten gebucht werden.

Nicht alle Zimmer in der Villa sind dermaßen geräumig. Nachzubessern ist beim WLAN, dass oft abbricht und neu eingeloggt werden muss. Im Bad fehlt der Duschvorhang.

Für meine gehbehinderten Leser: Ja, es gibt ein Zimmer mit Dusche (ohne Badewanne), aber das ist ebenfalls, wie alle anderen, im 1. Stock. Es wird aber daran gedacht, bei weiterem Ausbau der Villa für Gäste auch ebenerdig Zugang für Menschen mit Handicap zu sorgen. Mein Zimmer hat eine Badewanne, die aber unfallträchtig ist, weil Handgriffe und/oder Anti-Rutschmatte fehlen. Dafür habe ich auch ein Pracht-Zimmer, in dem normalerweise das Brautpaar bei den hier ausgerichteten Hochzeiten schläft.

Gestützt, aber immer noch quicklebendig: Der mehrere Jahrhunderte alte, als Naturerbe geschütze Maulbeerbaum

Im Museum finden sich Erinnerungen an Porsche und an Max Fabiani. Doch die restlichen Porsches aus der Sammlung des Eigentümers können erst gezeigt werden, wenn die Behausung dafür restauriert wurde. Man darf gespannt sein!

 

Tags darauf lassen wir uns von Milan in die Nähe des Ortes

Cerje

fahren.

Friedenspark mit Mahnmal für den Frieden

 

Reste aus dem Ersten Weltkrieg kannst Du entlang der thematischen Wanderwege auf dem westlichen Rand des Karstes kennen lernen, die sich mit den Friedenswegen auf der italienischen Seite verbinden. Ein wichtiger Punkt ist die Gedenkstätte der Verteidiger auf der Anhöhe des Aussichtspunktes Cerje am westlichen Rand des Karstplateaus. Hier öffnet sich ein weiter Blick auf den nördlichen Teil des adriatischen Meeres, Friaul, die Dolomiten, die Julischen Alpen und auf das Vipavatal.

Die Anregung für die Erbauung dieser in dieser Gegend nicht erwarteten monumentalen Gedenkstätte für all diejenigen, die hier auf diesem Gebiet gekämpft und auch gefallen sind, stammt von der patriotischen Organisation TIGR. Der Entwurf der Gedenkstätte wurde als Turm mit sieben Etagen angelegt, der mit seiner Aussage die Vergangenheit mit der Zukunft verbinden soll. Auf diesen Etagen kann der Besucher durch die verschiedenen Zeitabschnitte der slowenischen Geschichte spazieren, den Wendepunkten, der Vorzeit bis zur Zeit der Weltkriege und dem Selbstständigkeitskrieg bis hin zur letzten Etage mit einer Aussichtsplattform, welche den Blick in die Zukunft symbolisiert.

Im Museum sind wechselnde Ausstellungen zu sehen, zur Zeit ein Ausschnitt des Werks des weltbekannten Industriedesigners Oskar Kogoj. An der Stirnseite eines Saales kannst Du Rudi Španzels Großgemälde „Tanz auf Leben und Tod/ Totentanz /Totenmusikanten“ aus dem Jahr 2017 betrachten. Das Bild schildert das Unsinn und die Grausamkeit der Ereignisse im Ersten Weltkrieg. Laut Geschichtsdaten sind auf dem Gebiet, wo heute das Mahnmal des Friedens steht und die Leinwand ihren Platz bekommen hat, während des Ersten Weltkrieges die meisten slowenischen Soldaten gefallen. Die Idee für die Komposition hat Španzel, dessen Großvater hier an der Front gekämpft hat, aus der Fotografie der Musikanten bekommen, die für Stimmung unter ihren Waffengefährten während der schlimmsten Kämpfe der Menschengeschichte auf der Isonzofront gesorgt haben. Keiner von ihnen hat überlebt. Der »Tanz auf Leben und Tod« zeigt auf die Grausamkeit, das Leiden und den Unsinn des Kriegs.

Barrierefreiheit: Einige Räume des Mahnmals für den Frieden sind über Aufzug zugänglich, während die tolle Aussicht vom obersten Stockwerk des Turmes den Gesunden übrig bleibt, die noch Treppen steigen können.

Ganz in der Nähe liegt die

Pečinka-Höhle

Bis zum Eingang der Höhle sind einige Stufen zu bewältigen. Die Höhle ist mit einem Gitter versperrt, das unser lokaler Führer aufschließt. Über eine langsam abfallende Rampe gelangen wir an einen ebenen Platz mitten in der Höhle, wo Stockbetten für die Soldaten und Schautafeln zu sehen sind.

Jetzt geht es für mich nicht weiter, denn der Gang wird schmal. Die Gefährten zwängen sich durch die Felsen und steigen auf einer in den Stein geschlagenen Treppe hoch bis zu einem anderen Eingang/Ausgang. Oben im Wald treffen wir uns wieder.

Im 1. Weltkrieg diente die 150 Meter lange, bis zu 22 Meter unter Grund liegende, natürlich entstandene Karsthöhle als Zuflucht für die kämpfenden Soldaten.

Karst um Gorizia/Görz 1915-1918

Das Karstgebiet von Gorizia war unmittelbares Einzugsgebiet der Front, vom Anfang der Feindseligkeiten zwischen Italien und Österreich-Ungarn Ende Mai 1915 bis zur 6. Isonzo-Schlacht Anfang August 1916. Im Oktober 1917 herrschte nach 29 Monaten endlich wieder Frieden im Karst, als österreichisch-ungarische und deutsche Truppen die italienischen bis zum Fluss Piave zurückgedrängt hatten.

Doch was blieb? Ganz kahl und erschöpft lag das steinige Karst-Plateau da. Zerwühlte Schützengräben, Höhlen, in denen Stellungen waren, Militärräume und Baracken, mit Stacheldraht durchzogene Landschaft. Tausende nicht explodierte Granaten stellten eine Gefahr für Bewohner und Tiere dar. In dieses fast schon menschenleere Gebiet kamen im Herbst 1918 überlebende Soldaten und einheimische Flüchtlinge zurück. Wer heutzutage in diese grüne Landschaft gereist ist, wird sich kaum vorstellen können, dass damals kein einziger Baum oder Strauch in der Gegend stand.

Der berühmte Architekt Maks (Max) Fabiani hat in vielen Orten zum Wiederaufbau beigetragen.

Denkmal und Stuhl von Borjevic

Das Denkmal wurde zu Ehren des VII. Österreichisch- ungarischen Armeekorps-Kommandanten, Erzherzog Joseph erbaut. Es zeigt auch den Abstand zwischen Lokvica und Kostanjevica.

Es wurde von Mitgliedern des 43. Infanterieregiments erbaut, die aus Karansebesch aus Rumänien stammten. Die Mitglieder des Regiments haben auch die Strasse gebaut, die nach dem Kommandanten des VII. Armeekorps benannt wurde: ERZHERZOG JOSEPH STRASSE.

Zu der Gedenkstätte gehören auch Granaten, die an jeder Ecke und auf der Spitze des Denkmals stehen. Das Denkmal wurde im Jahr 2000 renoviert. Die Renovierung wurde von Gemeinde Miren-Kostanjevica und Mitfinanzierung des PHARE-Programms der Europäischen Union durchgeführt.

Unser Mittagsstopp ist:

Touristischer Bauernhof Osmica Pri Krčarju

Hochprozentiges

Lustig, aber gefährlich, wenn einer nachts in die Garage gehen will, um seinen Wagen zu holen: Das Loch im Boden. Durch Zufall oder Absicht wurde entdeckt, dass sich unter der Garage der Zugang zu einer Höhle (wir befinden uns im Karst!) befindet. Von dort weht ständig, tagein, jahraus, kalte Luft. Wie praktisch, so kann man sich den Kühlschrank sparen:

Štanjel – eine romantische mittelalterliche Stadt

Ferrrarigarten

Der Ferrrarigarten ist eines von vielen Werken, die der Architekt Max Fabiani in Štanjel hinterlassen hat. Er entstand als Vollendung der „Villa Ferrari“, einer aus dem Mittelalter stammenden Häuserzeile, die Fabiani nach dem Ersten Weltkrieg für den Triester Arzt Enrico Ferrari und seine Familie renoviert hatte.

Die Parkanlage wurde zwischen 1925 und 1935 gebaut. Damals erhielt das öde und steile Gelände unterhalb der Villa seine heutige Gestalt. Beim Konzipieren des Gartens, der sich ideal an die Lage und Form des Geländes anpasst, verwendete der Architekt sowohl traditionelle, für die Karstlandschaft typische Ansätze (Terrasse, Stützmauern aus Stein, Treppen, Pergolen), als auch Elemente, die mit dem Karst eigentlich nichts gemeinsam haben, die aber die Ideale der damaligen Zeit widerspiegeln.

So entstand ein Aussichtspavillon, ein ovales Wasserbecken mit zwei lnselchen und einem „venezianischen“ Brückchen, einer künstlichen Grotte mit einer „Botticelli“-Muschel und Wasserfontänen.

Für die damalige Zeit innovativ war auch die Materialauswahl. Ein Großteil der gebauten Strukturen besteht aus Beton, einem Material, das sich nach dem Ersten Weltkrieg erst zögerlich durchzusetzen begann.

Das wahre Phänomen von Fabianis Werk ist hingegen weniger offensichtlich. Man kann es erst verstehen, wenn man an das ewige Problem der Karstlandschaft denkt – an den beständigen Wassermangel im Karstgebiet. Fabiani legte in Štanjel ein Wasserleitungssystem an, bei dem die traditionelle Art des Regenwassersammelns mit Hilfe eines komplexen Systems von Zisternen, Wasserleitungen, Abfluss – bzw. Bewässerungskanälen ausgebaut wurde.

Wasserleitungen aus Stein sammeln Regenwasser für Zisternen im Ort.

Dieses System versorgte die Villa und den Park schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts mit eigenem fließendem Wasser und zwar nicht nur zur Befriedigung der Grundbedürfnisse, sondern auch zum Zwecke der Unterhaltung und Zierde.

Im Winter brach man auf der Wasseroberfläche Eis und sammelte es in der „Eisgrotte“ unterhalb des Aussichtspavillons. Ähnliche Verflechtungen von Form und Funktion führte Fabiani, Architekt und Erfinder, im Ferrarigarten meisterhaft aus und dies obwohl der Plan für die komplette Gestaltung höchstwahrscheinlich nur in seinem Kopf und nie auf dem Papier existierte.

Der Ferrarigarten wurde wegen seiner kulturellen, landschaftlichen, künstlerisch-architektonischen, geschichtlichen und anderen außerordentlichen Eigenschaften 1999 zum Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung erklärt.


 

Dies war der erste Teil meines Reiseberichtes über meine Pressereise nach Slowenien des Jahres 2019.

Der 2. Teil, in dem es unter anderem um das Gestüt von Lipica und die atemberaubend eindrucksvollen Tropfsteinhöhlen von Škocjan geht, folgt in einigen Wochen. Bleib dabei und sieh nach unter dem Stichwort Slowenien19!

 

Links und weiterführende Informationen

Bücher

Slowenien Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag: Individuell reisen mit vielen praktischen Tipps – von Lore Marr-Bieger

Die Slowenische Riviera beeindruckt mit ihren venezianisch geprägten Adria-Städten, von denen die „Perle“ Piran sowie das Seebad Portorož hervorragen. Sloweniens Hauptstadt Ljubljana und die zweitgrößte Stadt Maribor stecken voller Architektur und Musik. Und selbst die Provinz ist dank unzähliger Burgen und Schlösser, Kirchen und Museen mit Kunst und Geschichte geradezu gesprenkelt.
Daneben muss in Slowenien auch der Kulturbeflissenste raus ins Freie und sportlich werden: beim Wandern, Klettern, Golfen, Reiten und Kajakfahren. Beliebteste Open-Air-Arena ist der riesige, in weiten Teilen unberührte Nationalpark Triglav, der den gesamten slowenischen Teil der Julischen Alpen einschließt, mit schneebedeckten Gipfeln, endlosen Wäldern, blühenden Wiesen und Wildwasserschluchten. Zudem zeigt sich die Natur nicht nur oberirdisch spektakulär: Im Slowenischen Karst wartet das weltgrößte Höhlensystem mit kilometerlangen Gängen und Tausenden von Tropfsteinen auf seine Entdecker.

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DuMont direkt Reiseführer Slowenien: Mit großem Faltplan – von Dieter Schulze

Ihr kleines Land, nur halb so groß wie die Schweiz, zählen die Slowenen zu den grünsten Gebieten Europas, mit riesigen Wäldern und glitzernden Seen. Mit den 15 »Direkt-Kapiteln« des Reiseführers von Dieter Schulze können Sie sich zwanglos unter die Slowenen mischen, direkt in das Lebensgefühl in Slowenien eintauchen, aktiv in der Natur entspannen und die Highlights kennenlernen: Küste und Karst, die kosmopolitische Hauptstadt Ljubljana, spektakuläre Höhlen und wilde Schluchten, die Seen von Bohinj und Bled, Klöster und Burgen, Cafés und Künstlertreffs. In eigenen Kapiteln erfahren Sie, wo es sich in fremden Betten gut schläft, wo Sie glücklich satt werden, wohin die Slowenen zum Stöbern und Entdecken gehen und wohin es sie zieht, wenn die Nacht beginnt. Mit den Übersichtskarten, genauen Stadtplänen und dem separaten großen Faltplan können Sie sich nach Lust und Laune durch Slowenien treiben lassen.

DuMont direkt Reiseführer Slowenien ansehen*

 

DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Slowenien & Istrien: mit Online-Updates als Gratis-Download Taschenbuch – von Daniela Schetar-Köthe

Gleich auf den ersten Seiten gibt die Autorin Daniela Schetar wichtige Tipps für die Reiseplanung: Sie verrät, wo es Ungewöhnliches zu entdecken gibt, welche Gegend sich für den Aktivurlaub eignet und wo es abseits der üblichen Touristenrouten schön ist.
Die persönlichen Lieblingsorte der Autorin haben viel mit Genuss zu tun – hier die ländlich elegante Konoba Bušcina in Istrien, dort die bäuerlich-rustikale Oštarija in Dolenjske Toplice. Oft verbinden sich kulinarisches und visuelles Erleben: So würde es die Kultbar Makalonca in Ljubljana wie auch den eigenwilligen Café-Pavillon am Bleder See ohne den slowenischen Meisterarchitekten Jože Plečnik nicht geben.
Zehn spezielle Entdeckungstouren führen u. a. zu den Jugendstilschönheiten Ljubljanas, auf einer der schönsten Alpenstraßen Sloweniens über den Vršic-Pass und in die faszinierende Urwaldlandschaft des Kocevski rog zu ehemals deutsch besiedelten Dörfern und Partisanenstellungen aus dem Zweiten Weltkrieg.
Ein besonderes Plus des Reiseführers sind mehrere Wander- und Radtouren mit Detailkarten; sie führen u. a. an den wilden Fluss Kolpa, zu fantastischen Aussichtspunkten oder auf die Spuren der Glagoliter und Slawen.
Darüber hinaus findet der Leser eine separate Reisekarte im Maßstab 1:450.000, eine Übersichtskarte mit Sloweniens und Istriens Highlights sowie präzise Citypläne.

 

DuMont Reise-Taschenbuch Reiseführer Slowenien & Istrien hier ansehen*

Weiterführende und interessante Links

Die Karst-Region von Slowenien ist einerseits bekannt und stark besucht (Beispiel Höhlen von Postojna), andererseits touristisch noch ausbaufähig. Manche meinen, das solle nur so bleiben, denn sie lieben dieses nicht-touristisierte Reisen. Die hier beschriebenen Restaurants auf dem Land (touristische Gasthöfe) sind meist nur am Freitag, am Wochenende und an Feiertagen geöffnet. Daher ist es sinnvoll, vorher Infos einzuholen, damit Du nicht vor der Tür stehst und niemand stillt Deinen Hunger und Durst.

Mit dem Flixbus von München nach Ljubljana: Auf der Hinfahrt hatte ich WLAN und Steckdosen zum Aufladen der elektronischen Geräte. Auf der Rückfahrt keines von beidem. Hier* kannst Du Dich über die Flixbus-Verbindungen und Preise informieren.

Der Karst

Kontakt zum touristischen Bauernhof und Weingut Barkola:

https://www.novagorica-turizem.com/ger/kulinarik-und-wein/winzer/2015030514381850/Kmetija-Barkola/

Touristische Informationen Nova Gorica

Villa Fabiani
39 Kobdilj, Sežana, SI, 6222

Cerje

http://www.vipavskadolina.si/de/super-dozivetja/z-avtomobilom/pomnik-cerje-ob-poteh-miru

Touristischer Bauernhof Osmica Pri Krčarju 

Pri Krčarju
Sela na Krasu 3
5296 Kostanjevica na Krasu
http://www.prikrcarju-osmica.si/

Štanjel

https://www.stanjel.eu/de/dorfer/2014012711533144/

Hit Hotels und Casinos – Perla

Botanischer Garten von Sezana

Lipica

http://www.lipica.org/de/

Bauernhof Ostrouška – Pelicon in Coljava

http://www.ostrouska-pelicon.com/wellcome.html

Škocjan Höhlen

https://www.park-skocjanske-jame.si/de

Höhlen von Škocjan Fotos

Höhlen von Škocjan, Panoramas

Weiter Bilder der Höhlen von Škocjan bei Google

Gasthaus Vrbin: Zimmer und Restaurant

Gasthaus und Pension Špacapanova hiša
85 Komen, Sežana, SI, 6223

Vipavski križ

http://www.vipavskadolina.si/de/splosno/vipavski-kriz

Theodosius Village

http://www.theodosius.si/de/

Gasthaus Gostilna Sivi čaven – Dobravlje – Dobre Gostilne
https://dobregostilne.si/gostilna-sivi-caven

Agentur MGM Media Optima Tel.: +386 40 690 188, Addresse: Palmejeva 8, 1000 Ljubljana, Slowenien.

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Danke an Goga, Milan und Mitarbeiterin Majda von der Agentur MGM Media Optima für die Organisation der Pressereise und die Übernahme fast aller Kosten.

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Wolfgang Brugger

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Wolfgang Brugger, seit über 30 Jahren Verfasser von Reisebüchern und Reiseberichten, ist der Gründer und Webmaster von ReiseFreaks ReiseMagazin und ReiseBlog. Schreibt ehrlich über seine Reisen - und für alle, die mobilitätseingeschränkt sind, über die Möglichkeiten/Hindernisse, die er vorfindet.   PS: Bleib am Ball! Abonnier den kostenlosen wöchentlichen ReiseNewsletter "ReiseJournal: ReiseNews und ReiseBerichte" unter http://ReiseFreak.de/reisenewsletter .

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