Nachhaltig durch Ibiza: Strände, Geschichte und Kutteln zum Frühstück
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| Autor: | Wolfgang Brugger |
| Reisezeit: | Anfang bis Mitte Oktober 2026 |
| Art der Reise: | Pauschalreise mit Exkursionen |
| Lesezeit: | 26 Minuten |
Nachhaltig und ohne Mietwagen auf Ibiza: Kultur, Geschichte, Badestrände
Keine Zeit, den ganzen Reisebericht zu lesen? Dann hier lang.
Zum Flughafen Stuttgart fahren wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch auf Ibiza sind wir überwiegend mit dem Bus unterwegs: Von unserem Hotel in Sant Antoni – der katalanischen Schreibweise des spanischen San Antonio – starten wir zu unseren selbst organisierten Ausflügen in die Natur und zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten der Insel.
Das funktioniert durchaus gut, bringt allerdings zeitliche Einschränkungen mit sich. Manche Orte lassen sich mit dem Bus nur umständlich oder gar nicht innerhalb eines Tagesausflugs erreichen. So müssen einige Strände und Märkte, die wir in unseren Reiseführern (siehe unten) entdeckt haben, auf unserer To-do-Liste für einen nächsten Besuch bleiben.
Ein Mietwagen wäre natürlich flexibler. Allerdings sind die Preise auf Ibiza im Oktober 2026 deutlich höher, als wir es von anderen Urlauben gewohnt sind. Besonders ins Gewicht fällt dabei, dass wir aufgrund meiner Gehbehinderung auf einen Wagen mit Automatikgetriebe angewiesen sind – und diese kosten deutlich mehr.
Trotzdem steht für uns fest: Auch ohne Mietwagen bietet Ibiza genügend interessante Ziele für einen abwechslungsreichen zehntägigen Urlaub. Wir haben uns bewusst für den Bus entschieden und bereuen diese Entscheidung kein bisschen.
Trauminsel im Mittelmeer: Facettenreiches Ibiza
Zwischen Hippie-Erbe und modernem Inselflair
Ibiza ist die drittgrößte Baleareninsel. Bekannt wurde sie in den 1960er-Jahren durch Hippies und Freigeister, und daran hat sich bis heute einiges erhalten. Aus der einstigen Pionierzeit der „Blumenkinder“ hat sich ein pulsierendes Reiseziel entwickelt: Während Ibiza lange Zeit vor allem für sein ausgelassenes Nachtleben und legendäre Clubnächte berühmt war, setzt die Insel heute verstärkt auf Qualität, Kultur und Erholung. Neben modernen Hotels und stylischen Beachclubs begeistert die spektakuläre Altstadt von Eivissa, die als UNESCO-Weltkulturerbe von der reichen Geschichte der Pityusen (“die Pinienreichen”, vom Griechischen abgeleitet) erzählt.
Naturparadiese, versteckte Buchten und mildes Klima
Landschaftlich präsentiert sich Ibiza – selbst im Oktober noch – erstaunlich grün, geprägt von den charakteristischen Aleppokiefern, Olivenhainen, Zitrusfrüchten und duftenden Kräutern wie Rosmarin und Thymian. Mit über 50 malerischen Strandbuchten (“Calas”) und ausgedehnten Sandstränden bietet die Küste perfekte Kulissen für Sonnentage. Dank des angenehmen Klimas mit rund zehn Sonnenstunden am Tag im Sommer und milden Wintern zieht die Insel das ganze Jahr über Urlauber an. Im Oktober ist das Meer noch warm genug für ein Bad, und im Sommer bringt der Wind etwas Kühlung.
Weltoffenheit und gelebte Traditionen
Der Tourismus veränderte das Leben der einst von Landwirtschaft und Fischerei geprägten Inselbevölkerung nachhaltig und brachte wirtschaftlichen Wohlstand. Doch trotz des rasanten Wandels haben sich die Einheimischen ihre gelassene Gastfreundschaft und tiefe Entschleunigung bewahrt. Auf Ibiza begegnen sich Touristen aus aller Welt und eine Inselbevölkerung, die ihre eigenen Feste, ihre Sprache und ihren Alltag nicht aufgegeben hat.
Ibiza und seine Schwesterninsel Formentera
Zu den besonderen Erlebnissen eines Ibiza-Urlaubs gehört der Abstecher auf die benachbarte Pityusen-Insel Formentera. Nur wenige Seemeilen voneinander entfernt, zeigen sich die beiden Inseln von ganz unterschiedlichen Seiten: Hier das hügelige, lebendige Ibiza mit seiner reichen Kunst- und Modeszene, dort das flache, ruhige Formentera mit seinen karibisch anmutenden Traumstränden und entspannten Individualurlaubern. Dazwischen erstrecken sich ökologisch wertvolle Seegraswiesen im geschützten Meeresschutzgebiet – ein Paradies für Taucher und Naturliebhaber gleichermaßen.
Anreise
Der Idealfall einer nachhaltigen Anreise von unserem bairisch-schwäbischen Donaustädtchen zum Flughafen Stuttgart sieht so aus:
Vom nun dankenswerterweise mit Aufzügen barrierefrei ausgestatteten Bahnhof in Dillingen mit dem Agilis die Donautalstrecke entlang bis nach Ulm und dort barrierefreier Umstieg (Aufzüge sind installiert!) in einen barrierefreien Zug, der uns am Flughafenbahnhof Stuttgart abliefert, rund 3 Stationen von Ulm entfernt. In der Summe ein entspanntes und kurzweiliges Vergnügen.
Wie es aber scheint, können wir noch bis in die 30er Jahre warten, bis dieser Wunsch in Erfüllung geht.
Im Oktober 2026 sieht es leider noch so aus:
Der Schienenersatzverkehrsbus (wegen Bauarbeiten auf der Strecke) nimmt uns mit nach Günzburg, wo wir in einen bereitgestellten DB-Zug umsteigen. In Ulm dann barrierefreier Wechsel (Aufzüge!) in einen überhaupt nicht barrierefreien Zug-Waggon (mehrere Stufen hochzusteigen), der uns an der 2. Haltestelle Wendlingen herauslässt. Von dort mit dem X10-Bus über die Dörfer und entlang von Krautfeldern zum Flughafen. Es ist genügend Zeit eingeplant, damit wir den Flieger noch rechtzeitig erreichen, das kostet aber auch in der Summe recht viel Zeit.
PKW –> Ersatzbus –> Bahn –> Bahn –> Bus –> Flieger –> Transferbus ins Hotel.
Nachhaltig reisen ist nichts für Feiglinge, besonders, wenn du die Rückreise (siehe unten) betrachtest. Mit dem PKW wäre es sicher schneller gegangen!

Wie bitte? Was soll denn die Tupolew hier? Mit solch einem Gerät bin ich selbst nur einmal geflogen – 1983 mit der Aeroflot von Frankfurt nach Moskau. Der sowjetische Dreistrahler war damals auf Routen in den Ostblock weit verbreitet.
Das abgebildete Flugzeug ist eine Tupolew Tu-154B-2, die einst unter dem Kennzeichen HA-LCB für die ungarische Staatsairline Malév flog. Seit 1995 steht die Maschine am Flughafen Stuttgart und dient dort als stationäres Trainingsflugzeug für Evakuierungsübungen von Flugzeug-Crews sowie für Einsatzübungen der Flughafenfeuerwehr. Die an der Außenhaut sichtbare Kennung D-AFSG ist eine später angebrachte, fiktive Registrierung des Flughafenbetreibers und keine reguläre Luftfahrzeug-Kennung.
Die Tu-154 ist seit ihrem letzten Flug im Januar 1995 nicht mehr im aktiven Luftverkehr eingesetzt und auch nicht mehr flugfähig. Trotzdem bleibt sie ein ungewöhnliches und fotogenes Detail des Flughafengeländes: kein klassisches Museumsstück, sondern ein praktisches Übungsobjekt mit einer bewegten Geschichte.

Unter uns Marseille – und damit verlassen wir das Festland. Nächste Station für das Fenster-Kino: Mallorca – mit Blick auf unseren Urlaubsort von 2024 Can Picafort (hier der Reisebericht)
Aussprache von “Ibiza”
Die Aussprache von Ibiza unterscheidet sich je nach Sprache und Region:
Spanisch (Kastilisch / Zentralspanien): i-ˈbi-θa (ungefähr i-bi-tha, wobei das „z“ wie ein weiches englisches th in thin gesprochen wird).
Lateinamerika & Balearen (lokal): i-ˈbi-sa (ungefähr i-bi-sa, mit einem normalen s statt des th).
Katalanisch (offizieller Eigenname der Insel Eivissa): əjˈvisə (ungefähr äj-wi-sa).
Deutsch: i-ˈbi-t͡sa oder i-ˈbi-za (eingedeutscht meist mit einem scharfen s oder z).
Sant Antoni (San Antonio)

Feiern bis die Bude kracht
Sant Antoni ist vor allem bei Touristen von den britischen Inseln bekannt und beliebt als Partydestination. Bei unserem Besuch liegt diese Art von Urlaub in den letzten Zügen und wir freuen uns darüber. Die Kneipen in der Altstadt räumen auf und die Geschäfte verriegeln ihre Schaufenster und Türen. Der Club O Beach Ibiza, auf der Promenade zwischen unserem Hotel und dem Stadtzentrum gelegen, macht in wenigen Tagen für dieses Jahr zu. Vor uns gehen zwei Damen auf der Promenade in kaum Bekleidung (äußerst knapper Bikini und ein Alibi-Netzrock, bei dem wir jeden Augenblick mit einem Desaster rechnen, weil die Unterseite sich zwischen Sohle und Gehsteig einklemmt und bei jedem Schritt mitsamt der restlichen Kleidung heruntergerissen zu werden droht. Egal: Wem’s gefällt. Dieser Club übrigens hat ziemliche strenge Vorschriften:
- Mindestalter: Der Einlass ist strikt ab 18 Jahren gestattet.
- Ausweispflicht: Dem Sicherheitspersonal muss verpflichtend ein Ausweisdokument vorgelegt werden.
- Substanzen: Personen unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen wird der Zutritt verwehrt.
- Verhalten: Aggressives, gewalttätiges oder störendes Verhalten führt direkt zum Einlassverbot.
- Erscheinungsbild: Ein ungepflegtes oder unsauberes Auftreten wird nicht akzeptiert.
- Keine Sportbekleidung: Trikots (Fußball/Rugby), Kleidung mit prominenten Sport-Brandings sowie Sport-Caps sind verboten.
- Keine Verkleidungen: Kostüme und typische Outfits für Junggesellen- bzw. Junggesellinnenabschiede sind nicht erlaubt.
- Anstößige Kleidung: Kleidung, die als beleidigend oder anstößig empfunden werden könnte, ist untersagt.
Man kann also sagen: Der Club gibt sich alle Mühe, sauber zu sein und sauber zu bleiben.
Zwischen Sant Antoni und Eivissa liegt das Zentrum von Ibizas legendärem Nachtleben. Rund um Sant Rafel reihen sich einige der bekanntesten Großraumdiskotheken der Insel aneinander. Das Amnesia, einer der traditionsreichsten Clubs Ibizas, bietet Platz für rund 5.000 Gäste. Auf dem Gelände des früheren Privilege, das im Guinness-Buch der Rekorde als größter Nachtclub der Welt geführt wurde und bis zu 10.000 Menschen aufnehmen konnte, eröffnete 2025 der neue Club [UNVRS]. Damit hat Ibizas Clubszene einen weiteren spektakulären Veranstaltungsort hinzugewonnen.

Wie in jedem Reisebericht ein Hinweis darauf, dass ich wegen meiner Gehbehinderung gerne sehe, wohin ich trete: ein mit dem Namen der Stadt personalisierter Kanaldeckel nach einem Regenguss
Zitat aus dem Reiseführer Ibiza von Reise Knowhow (siehe Kapitel unten):
Viel bzw. zu viel Betrieb ist in Sant Antoni nur in der Zeit von Juni bis einschließlich September. Aber auch in der Vor- und Nachsaison wird der Ort nicht schöner, und die Strände sind nicht näher. Wer im Sommer freiwillig und in Kenntnis der Situation Ferien in Sant Antoni bucht, sucht vor allem “Halligalli”.
Party bis der Arzt kommt: schon am ersten Tag nach unserer Ankunft zeigt sich, dass der Reiseführer Ibiza von Marco Polo (Mehr über beide Reiseführer siehe unten) zurecht diesen Spruch zitiert: ein nur mit einer roten Badehose bekleideter Mann klettert eines Abends nach Eintritt der Dunkelheit über die Balustrade auf die Terrasse unseres Hotels und wird von mehreren Bediensteten und drei Rettungssanitätern verfolgt, die kurz vorher mit viel Getöse und Blaulicht angerückt sind.
Der offensichtlich nicht ganz bei Sinnen herumrennende Mann (Drogenrausch?) versucht auf der anderen Seite der Terrasse ins untere Stockwerk zu springen, aber merkt dann bald, dass dies infolge der Fallhöhe doch zu gefährlich ist und endet auf einer Liege, wo sich dann später noch zwei Polizisten einfinden. Er möchte aber nicht gestört werden und drückt seinen Wunsch aus, die ungebetenen Geister mögen sich entfernen. Das kommt dank seiner Intoxikation etwas rüde mit “f.. off” rüber. Die Helfer können ihn allmählich (ob mit oder ohne Medikamente, sehe ich nicht) beruhigen und auf einer Liege abtransportieren.
Ein kurzer Gang durch die Stadt
Wenn von Sant Antoni de Portmany die Rede ist, denken viele zuerst an exzessives Nachtleben und das angestaubte Schmuddel-Image der Partymeilen, das die Stadt aber dringend loswerden möchte. Wer im Oktober kommt, merkt vom Partytreiben wenig: Eine Bar nach der anderen macht zu, und es wird ruhig.

Ja klar, die Party muss man schon zeitlich begrenzen. Wäre ja noch schöner, wenn sie über 6 in der Früh hinaus ginge 😉
Die bunteste Straße von Sant Antoni

Auf Wiedersehen in 2027!
Im ehemals berüchtigten Ausgehviertel West End findest du das ambitionierte Kunstprojekt des Street-Art-Künstlers Okuda San Miguel: Die Carrer Santa Agnès präsentiert sich als begehbares, buntes Kunstwerk aus geometrischen Bodengemälden und passenden Sonnensegeln. Bei Touristen wie Einheimischen kommt das neu gestaltete Areal als Fotomotiv sehr gut an – es bringt tagsüber Kultur und eine ganz neue Dynamik in die Gassen.



Überhaupt ist urbane Kunst zu einem Markenzeichen des Ortes geworden; bei einem Spaziergang stößt man immer wieder an Hausfassaden auf teils riesige, beeindruckende Graffitis und Wandgemälde.




Die
Wehrkirche Sant Antoni Abat
ist das älteste Bauwerk von Sant Antoni de Portmany und erhebt sich nur wenige Gehminuten von der Hafenpromenade über dem Ortskern. Ihre Ursprünge reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück; im 16. und 17. Jahrhundert wurde sie wegen wiederholter Piratenüberfälle zu einer echten Festungskirche ausgebaut. Dicke, teils weißgetünchte Mauern, winzige Fenster, schwere Eisentüren, ein Wehrturm und ein Brunnen im Inneren wurden sie für die Bevölkerung zugleich Gotteshaus und Zufluchtsort.
Auf dem Turm standen sogar Kanonen, mit denen man feindliche Schiffe in der Bucht abwehren wollte; die Bewaffnung blieb bis 1869 erhalten. Heute wirkt die schlichte, fast wehrhaft anmutende Kirche als ruhiger Kontrast zum lebhaften Hafenviertel und erinnert daran, dass Sant Antoni lange vor dem Tourismus ein bedrohtes Küstendorf war.



Man hat sich viel Mühe gegeben, den Kirchenraum barrierefrei zugänglich zu machen. Aber es scheitert wohl am Denkmalamt, so male ich mir das aus, denn in Deutschland gibt es ähnliche Hindernisse in alten Gebäuden. Hier ist also eine kleine Stufe und dann ein Rahmen zu überwinden, der zu einer uralten Holztüre gehört. Noch dazu ist der Zwischenraum recht schmal, so dass ich bezweifle, dass normalbreite Rollstühle hier durchkommen.

Wir haben Glück und die seltene Gelegenheit, ein Radrennen in San Antoni mitzuerleben. Fast jeder Radler bekommt einen motorisierten Vorausfahrer. Die Luft mag für den Radler, je nach Auspuffeinstellung, nicht so dolle sein.



Mit diesem Wassertaxi kannst du auf 2 Routen die Bucht von San Antoni queren (2026: 5 Euro pro Fahrt). Du kommst nicht direkt zum Bellamar, aber der kleine Fußmarsch vom Playa Amantis dorthin schadet sicher nicht.
Mittelpunkt des Geschehens von San Antoni bleibt die lange, von Palmen gesäumte Uferpromenade rund um den Yachthafen und entlang der Bucht. Hier findet man im Herbst immer ein ruhiges Plätzchen in einem der Cafés, um das Treiben auf dem Wasser zu beobachten oder einfach die milde Sonne zu genießen. Ein lohnenswerter Spaziergang führt bis zum Felsvorsprung am Ende des langen und breiten Stadtstrandes s’Arenal (sandig, aufgeschüttet).

Struktur muss sein, meinen sicherlich die Strandpfleger. An manchen Stellen sieht der Strand aus wie frisch gepflügt.

Kulturzentrum Sa Punta des Molí



Die Strandduschen auf Ibiza bleiben wegen anhaltender Dürre und knapper Grundwasserspeicher abgeschaltet.

Gründe für das Abschalten:
- Wassermangel: Zu wenig Regen und erschöpfte Grundwasserspeicher zwingen die Gemeinden zum Sparen.
- Klimawandel & Hitze: Rekordtemperaturen und hohe Belastung durch den Tourismus.
- Signalfunktion: Das Abstellen ist ein symbolischer und praktischer Schritt, um kostbares Trinkwasser zu schützen.
Hintergrund & Maßnahmen
- Entsalzung & Grundwasser: Teuer aufbereitetes oder knappes Wasser soll vorrangig der Grundversorgung dienen.
- Weitere Sektoren im Fokus: Einschränkungen betreffen auch Gartenbewässerung, Autowäschen oder Kontrollen bei Großverbrauchern wie Hotels.
- Motto vor Ort: „Das Salz bleibt auf der Haut.”
Unser Hotel “Bellamar”
Bitte nicht erschrecken: schon beim Check-in wird dir eine Stange Geld abgeknöpft. Es geht um die “Ecotasa”, eine Steuer:
Die Einnahmen aus der Steuer fließen in einen speziellen Fonds, der für den Umweltschutz, den Erhalt der Natur und Kultur, den Wasserschutz sowie für nachhaltige Infrastrukturprojekte auf den Inseln eingesetzt wird
Bei uns ist das für 2 Personen und 10 Tage in Summe 56,10€ (Oktober 2026).

Kutteln zum Frühstück
Was hat es übrigens mit den “Kutteln zum Frühstück”, das ich in die Überschrift eingebaut habe, auf sich? Kutteln gab es am spanischen Nationalfeiertag. An diesem Tag ist mir das zum ersten Mal aufgefallen, als ich mir nichtsahnend (verblasstes Hinweisschild) einen Schöpfer “Callos” auf den Teller gieße. Es schmeckt ganz gut, auch die Farbe und Form gefällt mir deutlich besser als unser Kutteln-Abendessen bei Neonschein unterhalb der Hagia Sophia in Istanbul Mitte der 80er Jahre. Aber als mir dann klar wird, was ich da esse, mag ich den Rest trotzdem nicht mehr und lasse mir lieber von der Showcooking-Lady ein Omelett zaubern.
Callos ist ein traditioneller, sehr deftiger spanischer Kuttel-Eintopf, der auf der Basis von Rindermagen (Kutteln), Kichererbsen, Chorizo und oft auch Morcilla (Blutwurst) zubereitet wird. Obwohl das Gericht am bekanntesten als Callos a la Madrileña aus der Region Madrid stammt, ist es in ganz Spanien verbreitet. Auf Ibiza und den Nachbarinseln (wie Mallorca) wird es ebenfalls sehr geschätzt und gehört dort in vielen traditionellen Bars und Restaurants fest zum Tapas-Repertoire.
Besonderheiten der Zubereitung:
- Die Basis: Hauptzutat sind gründlich gereinigte Kutteln, die oft stundenlang geschmort werden, bis sie eine wunderbar zarte, sämige Konsistenz annehmen.
- Die Sauce: Die dicke, intensiv aromatische Sauce entsteht durch das Einkochen von Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und viel geräuchertem Paprikapulver (Pimentón).
- Ibiza-Note: Während auf dem Festland oft Kichererbsen im Eintopf dominieren, servieren traditionelle Lokale auf Ibiza die Callos auch gerne pur als dicke Tapas-Portion, die mit reichlich frischem, knusprigem Weißbrot aufgetunkt wird.

Aber es gibt natürlich in diesem 4-Sterne-Hotel auch andere Sachen zum Frühstück außer Callos, und Cappuccino, knackige Brötchen, frisch gebackene Croissants, und frisch gepresster Orangensaft dürfen nicht fehlen. Da wir Halbpension gebucht haben, erfreuen wir uns beim Abendessen über eine große Auswahl an heimischen, aber auch bekannten Speisen, die bei Nichtachtung des persönlichen Kalorienbedarfs die Waage ins Schwitzen bringen können. In der Qualität mancher Speisen ist allerdings noch Luft nach oben, vor allem schmecken einige Fisch-Speisen fade und Meeresfrüchte sind meist zu lange gekocht. Paella gibt es jeden Tag, sowohl mit Fleisch als auch mit Meeresfrüchten. Das Eis zum Abschluss finde ich meist ansprechend.
Zimmer

Die Zimmer sind durchweg renoviert worden und bieten genügend in Deutschland bekannte Steckdosen. Den Fernseher nutzen wir generell nicht im Urlaub. Das WLAN ist morgens recht zügig, aber ab dem späten Nachmittag hakt es hier gewaltig. Die Dusche ist ebenerdig zugänglich. Eine funktionierende und recht leise Klimaanlage wird ergänzt durch einen schönen Deckenventilator.

Morgenpanorama vom Hotelbalkon aus
Ganz besonders gefällt uns die Sicht auf die Bucht, den Strand von Es Pouet und den Sonnenuntergang. Unser Zimmer im 4. Stock wurde nicht mit “Meerblick” gebucht, denn das hätte bei unserem Veranstalter für das Zimmer und für 10 Tage 500€ mehr gekostet. Bekommen haben wir einen ausgezeichneten “seitlichen” Meerblick und sind wirklich voll zufrieden. Natürlich kann man in einem Touristenort nicht erwarten, dass es flüsterleise zugeht, vor allem was die tägliche Müllabfuhr oder die Klimageräte für die Küche anbelangt, aber das weißt du ja, wenn du in einem belebten Touristenort ein Hotel buchst.
Der Strand vor unserem Hotel wird, wenn nötig, maschinell hergerichtet, keine Umkleiden, kein Duschen, kein Wasser, um sich die Füße vom Sand zu reinigen. Übrigens nirgends in Sant Antoni. Der Badebereich ist eingezäunt mit Bojen. Sandstrand, anfangs sehr flach ins Wasser, an manchen Stellen etwas tiefer, einige Fische – leider nicht farbenfroh, aber dafür von beträchtlicher Größe – sind zu sehen. Vom Strand bis zu den Bojen und dann diese entlang wieder zurück zum Strand schwimme ich rund 600 Meter.
Hin und weg
Flughafenbus Aero1: Wenn dein An- und Abflug während der Betriebszeit des Busses stattfindet (siehe Links unten), kommst du schneller und billiger zum Hotel Bellamar, Osiris oder NYX (gleich daneben) als mit dem Transferbus mit zahlreichen Stopps in Hotels, die sich in “calas” (Buchten) befinden und extra angefahren werden müssen. Der Flughafenbus Aero1 hat ca. 43 Minuten Fahrzeit. Dein möglicherweise in der Pauschalreise enthaltene Transferbus fährt rund eine halbe Stunde länger, je nachdem wie viele Hotels auf der Strecke liegen, und kostet je nach Anbieter deutlich mehr. Viele Anbieter lassen dich auswählen, ob du den Transfer selbst durchführen willst – dann wird es mit dem Aero1 oft billiger.
Zu einer Reihe von Stränden kannst du auf direktem Weg vor dem Hotel wegfahren. Die Haltestelle sieht gewöhnungsbedürftig aus, aber du wirst sicher bald wissen, wo sie sich befindet. In die Hauptstadt oder andere Fernziele steigst du ebenfalls vor dem Hotel ein und im Busbahnhof von Sant Antoni um. Auch von dort kommst du zu anderen Stränden, z.B. mit einem kleineren Bus zum sehr nahen Strand in der Cala Salada. Eine 4-Tages-Karte lohnt sich für Erkundungen, denn du zahlst mit einem Einzelticket pro Busfahrt. Wenn du zwei oder drei Busse für dein Reiseziel brauchst, zahlst du zwei- oder dreimal!
Sonst noch etwas zum Hotel Bellamar?
Kommunikation per E-Mail wegen Anfragen: Antwort binnen weniger Stunden. Perfekt!
Interessant für Menschen mit Handicap: überall barrierefreier Zugang, vom Strand (nur über die Straße gehen) bis zur Dusche im eigenen Zimmer keine Stufen zu überwinden. Vorbildlich!
Hotelausgang direkt zum Strand über den Poolbereich mit Stufen oder barrierefrei über die Rezeption.
Direkt am Hotel ein Laden, in dem du vom frischen Weißbrot über zahlreiche Weinsorten bis zur Luftmatratze alles bekommst.
Hallenbad: Kostet 25€, meist in Verbindung mit Massage.

Pool dient zur Erfrischung, nicht zum Schwimmen. Zugang nur über Leitern. Hublift für Menschen mit Behinderung. Whirlpool.
Hauswein rot, weiß und rosé 3,90 € das Glas (2026), andere Weine natürlich auch per Flasche oder per Glas, Wasser kostenlos aus dem Wasserspender (eine Seltenheit in Hotels).
Im Oktober gibt es während unseres zehntägigen Aufenthalts zweimal Abendunterhaltung (Alleinunterhalter).
Eivissa
Vom Hotel schlenderst du über die Promenade zum Busbahnhof (oder steigst in einen der zahlreichen Zubringerbusse) und nimmst dort den T1-Bus von Sant Antoni nach Eivissa. T1 verbindet Sant Antoni, Sant Rafel und Eivissa; T2 fährt über Sant Josep nach Eivissa. Die Fahrt dauert in der Regel aber länger.
Eivissa hat viel zu bieten. Auf jeden Fall findest du hier viel Geschichte: Karthager → Römer → Mittelalter → befestigte Renaissance-Stadt → heutiges Ibiza. Du kennst ja die alte Weisheit:
„Man sieht nur, was man weiß.”
(Johann Wolfgang von Goethe, der eigentlich sagte: “Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht.”)
Hilfestellung liefern u.a. die unten angeführten Reisebücher.
Mögliche Annäherung
Du steigst aus dem T1 an der Haltestelle Av. Isidor Macabich 12 aus und gehst über die Carrer de Madrid zum Portal nuevo (Portal Nou). Von hier aus steigst du die Stadtmauer stetig (und schweißtreibend) empor bis zum Aussichtspunkt über den Hafen und hast einen wunderbaren 270°-Blick. Ab dann geht es nur noch bergab. Barrierefrei ist die Altstadt nicht. Zwar wurde im Zuge des Umbaus des Schlosses und der Almudaina-Burg aus dem 16. Jahrhundert in einen Parador (Parador de Ibiza – Dalt Vila) ein Aufzug eingebaut (hier die Diskussion darüber), aber den musst du irgendwie erreichen. Siehe auch Link unten!
Tipp: Sollte die leidige Angelegenheit mit der Nutzung des Aufzugs durch die Öffentlichkeit endlich erledigt sein, empfiehlt sich der Wegpunkt “Aparcament de Dalt Vila” auf Google Maps zu markieren und dich vom Smartphone über die Fahrstraße dorthin per pedes führen zu lassen. Oder eben durch ein Taxi. Das Taxi kann dich über die Zufahrtsstraße direkt an der Unterseite des Aufzugs absetzen (Camí del Calvari / Ronda Calvia). Zufuß erreichst du diesen Punkt lt. Google Maps in 15 min (1,1 km) über Carrer de Joan Xicó und Camí del Calvari: diese Fahrstrecke soll größtenteils flach sein.
Aber wenn schon Taxi, dann gleich richtig – der Tipp für Rollstuhlbenutzer: Da der Fußweg durch das Haupttor (Portal de ses Taules) im Rollstuhl ohne starke Hilfskräfte kaum zu bewältigen ist, kannst du dich in einem barrierefreien Taxi (Eurotaxi) bis ganz nach oben in die Nähe der Kathedrale fahren lassen. Von dort oben genießt du die Panorama-Aussicht ohne den anstrengenden Aufstieg. Selbiges gilt auch für Menschen mit Gehbehinderung.








Hier ist gar nichts barrierefrei. Die ausgetretenen und abgebröckelten Stufen könnte man durchaus meistern, aber das wackelige Geländer schreit schon fast nach Unfall!
Du brauchst nicht die gesamte Altstadt zu durchwandern. Schau dir an:
- Plaça de la Catedral
- Kathedrale
- Patio de Armas
- Festungsmauern
- Bastionen
- Aussicht auf Hafen und Mittelmeer

Dalt Vila – die Oberstadt
Oben angekommen, hast du von der Festungsmauer einen grandiosen Panoramablick über den Hafen und das Meer.

Kathedrale

Von hier aus trittst du den Abstieg an. Die Gassen sind steil und das Kopfsteinpflaster ist stellenweise rutschig. Du passierst alte Adelspaläste, kleine Kapellen und blumengeschmückte Balkone. Das Ziel ist das wuchtige Haupttor Portal de Ses Taules, durch das du – ebenfalls auf rutschigem Pflaster – die Altstadt verlässt.







Porta de Mar, Portal de ses Taules: Vorsicht, es kann rutschig werden!


Santa Eulària
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus T5 (ab Busbahnhof) Richtung Santa Eulària des Riu. Der Hauptbereich lässt sich gut zu Fuß erkunden:
- Uferpromenade
- Strand
- Hafen
- Ortszentrum
Puig de Missa
Der Puig de Missa ist sehenswert, wenn du ihn, den Kirchenhügel, erst mal über Treppen oder die Fahrstraße barrierefrei erklommen hast.

Die Geschichte der
Kirche von Santa Eulària
reicht weit zurück: Bereits im Jahr 1276 wurde der Ort erstmals erwähnt, was darauf hindeutet, dass schon damals eine kleine, der heiligen Eulària von Barcelona geweihte Kapelle existierte. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte das Gotteshaus jedoch eine bewegte Geschichte. Nachdem ein älterer Bau bei einem osmanischen Angriff schwer beschädigt worden war, errichtete man um 1560 – zeitgleich mit den Stadtmauern von Eivissa – das heutige Gebäude.
Anders als gewöhnliche Kirchen diente dieser Neubau vorrangig als wehrhafte Festung. Bestückt mit Kanonen hielt das Bollwerk selbst schwerem Beschuss stand und schützte sowohl die nahe Flussmündung als auch die umliegenden Mühlen vor feindlichen Schiffen. Erst Ende des 17. Jahrhunderts, als die Bedrohung durch Seeräuber nachließ, wandelte sich der düstere Wehrbau: Mit dem Anbau von malerischen Bogengängen, Seitenkapellen und neuen Toren erhielt die Kirche schließlich ihr heutiges, einladendes Erscheinungsbild.



Die Kirche mag zwar alt sein, geht aber mit der Zeit. Hier kannst du mit dem Handy deine Spende abgeben!
Direkt neben der Wehrkirche befindet sich der idyllisch gelegene
Friedhof von Santa Eulària
Er verleiht dem Gesamtensemble auf dem Puig de Missa eine ganz besondere Atmosphäre. Mit seinen strahlend weiß getünchten Wänden fügt er sich harmonisch in die typisch ibizenkische Architektursprache ein. Statt klassischer Erdbestattungen prägen hier übereinander angeordnete Nischengräber und liebevoll gestaltete Terrazzobereiche das Bild, die von blühenden Pflanzen und kleinen Gärten gesäumt werden.


Panorama vom Kirchenhügel
Ein Spaziergang durch die ruhigen Abschnitte des Gottesackers lohnt sich nicht nur wegen der friedvollen und gepflegten Ausstrahlung. Von hier oben hast du das Meer, das Umland und die Dächer der Stadt gleich mit im Blick.

Die alte Brücke
Beim langsamen Heruntersteigen – am besten der Fahrstraße nach, falls du es lieber barrierefrei magst oder brauchst, kommst du zum
Museu d’Etnogràfia Can Ros: Ethnologisches Museum von Ibiza
Das im Mai 1994 eröffnete Museum befindet sich im historischen Anwesen “Can Ros”, das über Generationen ein bedeutendes Landgut war und bis heute die typische Architektur Ibizas bewahrt.
Die dortigen Dauer- und Wechselausstellungen fügen sich in die Räumlichkeiten des alten Hauses ein. Sie geben Besuchern einen Einblick in das traditionelle Landleben auf Ibiza, einschließlich des Alltags, der Bräuche, Berufe und Kultur der damaligen bäuerlichen Bevölkerung.
Das Museum ist nicht barrierefrei!


Diese Waffen können eine Rolle gespielt haben. Lies weiter unter “Werben um die Liebe”


Leider – auch – nicht barrierefrei: Zugang zum 1. Stock

Werben um die Liebe – nach alten Regeln
Besonders interessant finde ich im ethnographischen Museum das traditionelle Werberitual Ibizas, den sogenannten festeig. Früher spielte sich das Kennenlernen oft im Elternhaus der jungen Frau ab – im Sommer auf der Veranda oder unter einem Feigenbaum, im Winter am Herd in der Küche. Der Vater entschied, ob ein Bewerber eintreten durfte. Die jungen Männer kamen nicht selten nacheinander, um mit der Tochter ins Gespräch zu kommen.
Selbst für die Sitzordnung gab es Regeln: Der junge Mann saß neben der Frau und legte seinen Arm auf die Lehne eines Stuhls vor ihnen, um ihr etwas näherzukommen. Wartende Rivalen konnten mit kleinen Steinchen signalisieren, dass sie an der Reihe sein wollten. Wurde das wiederholt ignoriert, drohte mitunter Streit. Und auch die Verabschiedung folgte einem festen Ritual: Der junge Mann verließ zunächst das Haus, gab draußen einen Ruf oder einen Pistolenschuss ab und kam anschließend zurück, um sich zu verabschieden.
Was heute ziemlich umständlich und bisweilen befremdlich wirkt, war damals Teil der gesellschaftlichen Ordnung. Die Partnersuche war keine rein private Angelegenheit, sondern fand unter den Augen der Familie und nach festen Regeln statt. Ein faszinierender Einblick in eine Lebenswelt, die mit dem Wandel Ibizas und dem aufkommenden Tourismus allmählich verschwand.
Warum mal “Eulària” und dann wieder “Eulalia” im Ortsnamen?
Der Unterschied zwischen Eulària und Eulalia liegt ganz einfach an den verschiedenen Sprachen:
- Santa Eulària (mit „r“): Das ist die katalanische (und somit die lokale/offizielle) Schreibweise auf Ibiza und den Balearischen Inseln. Da Katalanisch auf der Insel die eigenständige Amtssprache ist, heißt der Ort offiziell Santa Eulària des Riu und auch die Heilige wird auf dem Hinweisschild so genannt.
- Santa Eulalia (mit „l“): Das ist die spanische (kastilische) sowie im Deutschen gebräuchlichere Schreibweise. Auf Deutsch oder Spanisch nutzt man fast immer das „l“.
Hintergrund zum Namen: Die Namensgeberin ist die heilige Eulalia von Barcelona. Der Name stammt ursprünglich aus dem Griechischen (Eulalia) und bedeutet so viel wie „die Wohlredende“ oder „die gut spricht“. Im Laufe der Sprachentwicklung hat sich im Katalanischen das zweite „l“ zu einem „r“ gewandelt (Eulària), während es im Spanischen und Deutschen als „l“ erhalten blieb.

Am Strand findest du reichlich Möglichkeiten, den schnellen Hunger zu besänftigen. Allerdings muss klar sein, dass hier der Preis der Lage geschuldet ist. Im “La Costanera” zahlen wir für eine “Cazuela de Calamar” (Bild 1) knapp 16 Euro, denselben Preis für frittierte Mini-Tintenfische “Chipirones”. Bier dazu und einen “Café solo”, schon bist du mit Trinkgeld 45€ los. Spätestens dann weißt du die Halbpension schätzen, die du im Bellamar hast.


Mit dem Boot zur mystischen Insel Vedra
Drei Stunden dauert die Bootsfahrt von Sant Antoni nach Es Vedrà. Erst folgen Klippen und Buchten, dann steht plötzlich der einsame Fels vor dem Boot – steil, kahl und von Weitem kaum zu glauben.
Es Vedrà – Ibizas magischer Fels
Kaum ein Ort auf Ibiza ist so eng mit Mythen verbunden wie Es Vedrà. Die unbewohnte, nur etwa einen halben Quadratkilometer große Insel erhebt sich rund 380 Meter steil aus dem Meer vor der Bucht Cala d’Hort. Sie darf nicht betreten werden, denn hier brüten seltene Vogelarten, und die Insel steht unter Naturschutz.

Schon von Weitem wirkt Es Vedrà (hier rechts im Bild) fast unwirklich. Kein Wunder, dass sich um den Fels zahlreiche Legenden ranken: Manche sehen in ihm den Geburtsort der Göttin Tanit, andere erzählen von Sirenen und Nymphen. Auch von besonderen magnetischen Kräften und heilender Energie ist immer wieder die Rede – Geschichten, die besonders Hippies und Mystiker über Jahrzehnte angezogen haben. Ob du daran glaubst oder nicht: Vor diesem schroffen Felsen spürst du, warum so viele Menschen ihm etwas Magisches zuschreiben.
Drei Stunden auf dem Wasser

Unser Ausflug beginnt im Hafen von Sant Antoni. Das Boot fährt zunächst entlang der spektakulären Südwestküste, vorbei an zerklüfteten Felsformationen und kleinen Buchten. Unterwegs hast du genug Zeit, dich zurückzulehnen, die Aussicht zu genießen und bei Musik ein Getränk zu nehmen – pro Person sind zwei Getränke inklusive, zur Auswahl stehen unter anderem Wasser, Softdrinks, Bier und ein gar nicht so übler Sauvignon Blanc.
Das Boot sollte einen schattigen Bereich bieten, doch die Schattennetze bzw. Tücher, die die Fahrt am Oberdeck erträglicher machen, fehlen oder sind abgehängt. Es gibt 2 Toiletten und eine Crew, die sich um das Wohlbefinden an Bord kümmert. Schon beim Betreten des Bootes werden Fotos gemacht, die du im Laufe der Fahrt als Souvenir käuflich erstehen kannst.


Der Höhepunkt vor Es Vedrà
Dann taucht Es Vedrà am Horizont auf. Vor der Insel fährt das Boot ganz langsam, und du hast Zeit, den Anblick in Ruhe auf dich wirken zu lassen, Fotos zu machen und die besondere Atmosphäre zu erleben. Vom Meer aus wirkt die Insel noch imposanter als vom Land: kein Weg, keine Gebäude, nur schroffer Kalkstein, der sich dramatisch aus dem Wasser erhebt.



Mehrere Höhlen sind zu sehen, unter anderem diese sehr große
Für viele Reisende ist dieser Moment der Höhepunkt des Ausflugs – und eine Perspektive, die du von der Cala d’Hort aus so nicht bekommst.

Auf der Rückfahrt immer wieder tolle Aus- und Durchblicke sowie spannende Felsformationen
Badestopp in einer ruhigen Bucht
Auf dem Rückweg legt das Boot in einer ruhigen Bucht – in unserem Fall der Cala Comte –
einen Badestopp ein. Hier kannst du ins kristallklare Wasser springen, kurz abkühlen und die Fahrt entspannt ausklingen lassen. Gerade nach der intensiven Sonne und dem Blick auf die vielen Inseln und Inselchen ist diese Pause ein perfekter Kontrast.

Wer nur Strand und Busverbindungen kennt, sieht Ibiza von der Bootsfahrt aus noch einmal anders. Und Es Vedrà bleibt im Kopf – schon wegen der vielen Geschichten, die man über den Felsen erzählt bekommt.
Du kannst die Fahrt im Hafen buchen, oder gleich hier bei Getyourguide*. Der Preis (2026) ist derselbe: Pro Person 25 €.
Strände rund um Sant Antoni
Mit dem P7 zur Cala Salada

Cala Salada liegt nur wenige Kilometer und 2 Bushaltestellen vom Busterminal entfernt nördlich von Sant Antoni und wirkt trotz dieser Nähe überraschend ursprünglich: Eine kompakte Bucht wird von pinienbewachsenen Hügeln und Felsen umschlossen, während kleine Bootshäuser am Ufer an die frühere Fischertradition erinnern. Das Wasser ist meist glasklar und ruhig, in flachen Bereichen leuchtet es türkis, weiter draußen geht es in tiefes Blau über. Der Strand ist relativ klein, besteht aus Sand und Kies und kann in der Hochsaison entsprechend voll werden.
Der Einstieg bei Cala Salada: Am Ufer gibt es zwar Sandabschnitte, der eigentliche Zugang ins tiefere Wasser führt jedoch über Kieselsteine und Felsplatten. Auf der linken Seite der Bucht befinden sich zudem die typischen Fischer-Bootshäuser, von deren Beton- und Felsplattformen aus viele Badegäste direkt ins Wasser gehen. Ich schaffe es, mich am Ende des Gehwegs ins Wasser gleiten zu lassen und schwimme zur Cala Saladeta, wobei es durch den für Boote freigegebenen Bereich geht. Da heute noch keine da sind, ist das problemlos. Am Ufer angekommen kann ich mit meiner Schwimmbrille zahlreiche Fische im seichten Wasser näher betrachten.

Gerade die felsigen Ränder machen die Bucht für Schnorchler interessant, weil sich dort Fische und ein abwechslungsreicher Meeresboden beobachten lassen. Um von Cala Salada nach Cala Saladeta zu gelangen, musst du allerdings zu Fuß über einen recht steilen, felsigen Pfad über die Klippen wandern. Cala Saladeta kommt ohne Infrastruktur aus und besticht vor allem mit ihrem türkisen Wasser. In der Sommersaison ist die Zufahrt eingeschränkt; Besucher sollten daher früh kommen oder den Shuttle beziehungsweise das Boot von Sant Antoni nutzen.
Die Cala Saladeta ist kleiner und ursprünglicher als die Cala Salada. Der Sand geht flach ins Wasser, das ist klar genug zum Schwimmen, und an den Felsen lohnt sich eine Schnorchelbrille. Die Bucht liegt ohne größere Infrastruktur in der geschützten Landschaft von Es Amunts – daher lohnt es sich, Handtuch, Wasser und eventuell Badeschuhe selbst mitzubringen.


Mit dem P4 zur Cala Comte
Direkt vorm Hotel fährt der P4-Bus mit Ziel “Platges de Comte” weg. Nur wenige Meter von der Endhaltestelle findest du ein Restaurant und etwas tiefer zwei Sandstrände. Beachte die Abfahrtstafel wegen der letzten Rückfahrt!
Das Markenzeichen von Platges de Comte, häufig auch Cala Conta genannt, ist das außergewöhnlich klare Wasser, das nahe dem Ufer hell türkis erscheint und weiter draußen in kräftiges Blau übergeht. Zwischen flachen Felsen, Sandflächen und Dünen liegen mehrere Abschnitte mit unterschiedlichem Charakter; die zentralen Buchten sind am besten für Familien geeignet, weil das Wasser dort flach und ruhig ist.


Wer eine Schnorchelbrille dabei hat, findet an den felsigeren Stellen kleine Fische und eine abwechslungsreiche Unterwasserwelt. Besonders eindrucksvoll wird der Abend, wenn die Sonne hinter den vorgelagerten Inselchen wie Sa Conillera oder Illa des Bosc versinkt und Himmel und Meer in warme Farben tauchen. Platges de Comte ist deshalb zwar kein stiller Geheimtipp, aber einer der Orte, an denen Ibizas Westküste ihre ganze fotografische Wirkung entfaltet.

Mit dem P2 zum Port d’Es Torrent
Ebenfalls direkt vor dem Hotel fährt der P2 ab, Richtung “Hotel Seaview”. Von einer Anhöhe siehst du schon den kleinen Sandstrand am Ende eines tief ins Land eingeschnittenen schmalen Meeresarms.
Port d’es Torrent ist einer jener unkomplizierten ibizenkischen Strände, an denen man nicht viel planen muss. Die kleine Bucht liegt windgeschützt zwischen Felsen und Pinien, das Wasser bleibt meist ruhig.

Am schönsten wird es, wenn die Tagestouristen langsam verschwinden und die Bucht in warmes Abendlicht taucht. Dann lohnt es sich, noch ein Getränk an einer der Strandbars zu nehmen und den Sonnenuntergang über dem Meer zu verfolgen. Port d’es Torrent ist kein abgelegener Geheimtipp – gerade das macht ihn aber so angenehm: leicht erreichbar, familientauglich und dennoch deutlich entspannter als das Zentrum von Sant Antoni.


Dattelpalme neben der Bushaltestelle
Natürlich gibt es noch weitere Buchten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden, wenn du genügend Zeit mitbringst. Diese Busse halten ebenfalls vor dem Hotel:
- P5 mit Endstation Cala Bassa
- A1 mit Endstation am Hotel Cala Tarida
Weiter unten findest du den Link zur Fahrplanauskunft von ALSA und zur App.
Und natürlich bietet Ibiza eine ganze Reihe weiterer Strände, die aber – abgesehen von den Stränden bei den Salinen von Eivissa – einen Mietwagen oder Roller erfordern. Bist du Radler, kannst du es auch versuchen, pass aber auf den Verkehr auf und zieh bunte Kleidung an, damit du gesehen wirst.
Zurück ins Donautal

Zum Mitnehmen sind diese riesigen Ausstellungsstücke am Flughafen sicher nicht, aber vermutlich zum Kaufen und Nachschickenlassen!

Die dunklen Wolken beim Einsteigen in die Maschine mögen als schlechtes Omen gedeutet werden. Nur drei Tage nach unserem Start regnet es im Gebiet Ibiza-Formentera Katzen und Hunde, wie der Brite sagt: In wenigen Stunden prasseln 110 Liter Regen auf die Gegend, und der Flughafen “schwimmt”.

Salinen-Sicht beim Start nach Stuttgart

Die komplette Insel Formentera, gleich vor Ibiza

Ziemlich wenig Wasser im Bodensee – der Strand ist deutlich sichtbar!
Ein ruhiger Flug bringt uns kurz vor Genua wieder an die Küste des Festlands und schon bald können wir uns auf eine pünktliche Landung auf dem Flughafen Stuttgart freuen. Schon sind wir im Endanflug und fast schon hat der Pilot den Schalter für das Ausfahren des Fahrgestells betätigt, da gibt er noch einmal richtig Stoff und fliegt einen Extra-Halbkreis, um dann ohne weitere Erläuterung eine gute Landung (mit Applaus) hinzubekommen.
Kleine Anmerkung meinerseits: Eurowings, wie schult Ihr Piloten bzw. Kabinenpersonal eigentlich? Klar, Ihr wollt keine Panik bei außerordentlichen Ereignissen, aber hinterher, wenn die Kiste safe gelandet ist, wäre es doch nett zu wissen, warum dieses Durchstarten nötig war! Stattdessen der übliche Sermon zum Abschied. 1 Punkt Bonus für die Platzrunde, 3 Punkte Abzug für die fehlende Erklärung.
Das Gepäck kommt und wir streben dem X10-Bus für den Transfer zur Bahn nach Wendlingen an. Dort steht schon der Zug und wir erreichen pünktlich Ulm. So weit, so gut.
Dort herrscht zwar keine Panik, aber die Stimmung ist schlecht. Denn fast alle Züge haben Verspätung. Weil sich wohl irgendwo im Gleis von München her Personen (oder Teile davon) befinden. Hinzu kommt, dass das Zügle nach Günzburg/München, als es nach sehr langer Zeit endlich eintrifft, nur noch mit dem Schuhlöffel zu betreten ist, so voll ist es. Im Fahrradabteil finde ich einen Sitzplatz.
Der Schienenersatzverkehr nach Lauingen ist in Günzburg schon abgefahren, aber, Wunder über Wunder: wir erreichen dank der überall großzügig vorgegebenen Puffer im Reiseplan unseren Ausgangsort mit nur 1 Stunde Verspätung, allerdings ziemlich ermüdet, waren wir jetzt doch 12 Stunden unterwegs – bei einer Flugzeit von nur gut zwei Stunden.
Wie auf jeder Reise gilt:
Irgendwas ist immer!

Als Abschluss ein Blick vom Balkon des Bellamar-Hotels knapp vor dem Sonnenuntergang
Reiseführer-Tipps
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Auffällig, dass in den genannten Reiseführern kein Tipp zu finden ist, wie man das auf Ibiza (z.B. in Ortsnamen) gebräuchliche Katalanisch ausspricht. Daher für dich hier:
Die Aussprache des Balearen-Katalanisch
Vollständige Übersicht aller Regeln inklusive der Beispielwörter alphabetisch nach den katalanischen Buchstaben und Buchstabengruppen sortiert:
- -a- / -e- (unbetont) ➔
klingt wie der deutsche Murmellaut „e” (wie in Gabe)
Beispiel: Barcelona ➔ bərsəlónə - au / ou ➔
klingen wie a-u / o-u (getrennte Vokale, kein fließendes „au”)
Beispiel: taula (Tisch) ➔ tá-ulə | nou (neun) ➔ nɔ́-u - ca, co, cu ➔
klingen wie ka, ko, ku
Beispiel: casa (Haus) ➔ kásə - ce, ci / ça, ço, çu ➔
klingen wie ein scharfes, stimmloses ss (wie in Fass)
Beispiel: centre (Zentrum) ➔ ssɛ́ntrə | plaça (Platz) ➔ plássə - ei / eu ➔
klingen wie ä-i / ä-u (getrennte Vokale, kein deutsches „ei” oder „eu”)
Beispiel: feina (Arbeit) ➔ fä-inə | peu (Fuß) ➔ pä-u - ga, go, gu ➔
klingen wie ga, go, gu (immer hartes G wie in gut)
Beispiel: gata (Katze) ➔ gátə - ge, gi ➔
klingen wie ein weiches, stimmhaftes sch (wie in Etage)
Beispiel: gent (Leute) ➔ schénn - gua, guo / güe, güi ➔
klingen wie gwá, gwó / gwé, gwí
Beispiel: aigua (Wasser) ➔ ájgwə | pingüí (Pinguin) ➔ piŋgwí - gue, gui ➔
klingen wie ge, gi (das „u” ist stumm, das G bleibt hart)
Beispiel: guerra (Krieg) ➔ gɛ́rrə | guitarra (Gitarre) ➔ gitárrə - -ig / -aig / -eig / -oig / -uig (am Wortende) ➔
klingen wie tsch / atsch / etsch / otsch / utsch
Beispiel: puig (Berg) ➔ pútsch | maig (Mai) ➔ mátsch - ix ➔
klingt wie ein hartes, deutsches sch (das „i” nach Vokalen ist stumm)
Beispiel: caixa (Kiste) ➔ káschə - ja, jo, ju ➔
klingen wie ein weiches, stimmhaftes sch (wie in Journalist)
Beispiel: jove (jung) ➔ schóβə - ll ➔
klingt wie ein palatales lj (wie in Million)
Beispiel: lluna (Mond) ➔ ljúnə - l·l ➔
klingt wie ein lang gehaltenes, doppeltes l-l
Beispiel: intel·ligent (intelligent) ➔ in-təl-lischénn - ny ➔
klingt wie nj (wie das spanische Ñ oder in Kognak)
Beispiel: Catalunya (Katalonien) ➔ kətəlúnjə - -o- / -u- (unbetont) ➔
verschmelzen fast immer zu einem kurzen u
Beispiel: moment (Moment) ➔ muménn - qua, quo / qüe, qüi ➔
klingen wie kwá, kwó / gwé, gwí
Beispiel: quatre (vier) ➔ kwátrə | qüestió (Frage) ➔ kwəstió - que, qui ➔
klingen wie ke, ki (das „u” ist stumm)
Beispiel: què (was) ➔ kä | química (Chemie) ➔ kímikə - s- / -ss- ➔
klingen am Wortanfang und zwischen Vokalen immer wie ein scharfes, stimmloses ss
Beispiel: sort (Glück) ➔ ssɔr | passar (gehen) ➔ pəssá - -s- (zwischen Vokalen) ➔
klingt wie ein weiches, stimmhaftes s (wie in Hase)
Beispiel: rosa (Rose) ➔ rɔ́sə - tg / tj ➔
klingen wie ein weiches, stimmhaftes dsch (wie im englischen judge)
Beispiel: platja (Strand) ➔ pládschə | viatge (Reise) ➔ biádschə - tx ➔
klingt mitten im Wort wie das deutsche tsch
Beispiel: cotxe (Auto) ➔ kótschə - x (am Wortanfang) ➔
klingt wie ein hartes, deutsches sch
Beispiel: Xavier (Vorname) ➔ schəβié - z ➔
klingt immer wie ein weiches, stimmhaftes s (wie in Sonne)
Beispiel: zona (Zone) ➔ sónə
Weiterführende Tipps und Links
Alles über das Bussystem auf Ibiza
https://www.alsaibiza.es/en/
Ibiza 4-Tage Pass für den Bus
https://www.alsa.com/en/passes/ibiza-pass
Busse von und nach Ibiza Airport
https://www.alsa.com/en/airports/ibiza
Alsa Mobi4U App: Busse auf Ibiza, oft nicht zuverlässig, zeigt an, wann welcher Bus eintrifft und wo er abfährt
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.alsa.app.maas
Im April 2026 hat der Betreiber ALSA das komplette öffentliche Verkehrsnetz auf Ibiza revolutioniert. Die alten L-Nummern wurden abgeschafft. Stattdessen gibt es ein durchdachtes System aus 64 modernen Elektrobussen (mit WLAN und USB-Ladebuchsen) und neuen Bezeichnungen: T-Linien (Troncales/Hauptstrecken), P-Linien (Playas/Strände), A-Linien (lokale Anbindungen) und U/UE-Linien (Stadtverkehr).
Insider-Tipp: Zahle im Bus unbedingt kontaktlos mit Karte! Die Inselregierung hat dies eingeführt, um den Einstieg zu beschleunigen – Kartenzahler erhalten rund 30 % Rabatt auf den Ticketpreis im Vergleich zur Barzahlung. Oder gleich mit dem oben genannten 3-Tage-Pass.
Da in der Zwischensaison (Oktober) die reinen Strand- und Nachtbuslinien ausgedünnt werden, empfiehlt sich ein Blick in die App ALSA Mobi4U oder auf die Aushänge am Busbahnhof am ersten Tag.
Webcam in Sant Antoni de Portmany mit direktem Blick auf den (“meinen” Strand vor dem Hotel Bellamar
https://www.skylinewebcams.com/es/webcam/espana/islas-baleares/ibiza/sant-antoni-de-portmany.html
NYX Hotel Ibiza – adults only*
Hier kannst du bei Check24 deine Pauschalreise nach Ibiza finden*
Hier kannst du bei Check24 Mietwagen für deine Reise finden*
Ibiza – ein kleiner Reiseführer
Barrierefreiheit Dalt Vila – Rollstuhl & Besucherinfo
Hier das Wichtigste in Kürze
- Reisezeit & -art: Wolfgang Brugger unternahm im Oktober 2026 eine zehntägige Pauschalreise nach Ibiza und erkundete Teile der Insel konsequent und nachhaltig (und wenn möglich barrierefrei/barrierearm) mit öffentlichen Bussen statt mit dem Mietwagen.
- Unterkunft: Das Hotel Bellamar in Sant Antoni diente als idealer, entspannter Ausgangspunkt in der herbstlichen Nebensaison.
- Highlights der Reise: Gesehen haben wir vor allem die Altstadt von Dalt Vila, den Puig de Missa, die Bootsfahrt zu Es Vedrà und die Buchten Cala Salada und Cala Comte.
- Praktische Tipps: Der Artikel liefert nützliche Hinweise zum im April 2026 revolutionierten ALSA-Busnetz mit modernen Elektrobussen und Linienstrukturen sowie einen kompakten Aussprache-Guide für das lokale Katalanisch.
Offenlegung / Transparenzhinweis
Die Reise wurde von uns im Rahmen unseres Jahresurlaubs komplett selbst bezahlt.
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