Buchtipp: im alten Auto von Indien in die Schweiz
Translation with GoogleEinfach in ein altes indisches Auto steigen und den weiten Weg von Indien bis in die Schweiz fahren: Genau dieses viermonatige Abenteuer haben der Asien-Korrespondent Andreas Babst und seine Freundin Rebecca gewagt. In seinem Buch „Und vor uns die ganze Welt“ nimmt er dich mit auf einen faszinierenden Roadtrip über Land, der sich schnell als tiefgründige Suche nach Antworten in unserer unsicheren Welt entpuppt.
Ein Roadtrip der Extreme
Die gewählte Route verlangt den Reisenden einiges ab: In vier Monaten geht es von Indien über Nepal und China durch Zentralasien. Nach der Überquerung des Kaspischen Meeres führt der Weg über die Türkei bis in die Schweiz. Als Leser bist du hautnah dabei, wenn die beiden im Monsun über schlammige Pisten in Nepal schlittern, uralte Städte durchqueren oder auf den rauen Bergpässen Tibets warten müssen, bis der rauchende Motor endlich abkühlt.
Die Menschen im Mittelpunkt
Was diesen Bericht von klassischen Reisebüchern abhebt, ist der starke Fokus auf die Menschen am Wegesrand. Babst macht Begegnungen – wie die mit einem kasachischen Fischer oder einem georgischen Demonstranten – zum roten Faden seiner Erzählung. Er gibt den Einheimischen eine Stimme und verleiht so großen, abstrakten Themen wie der Erderwärmung, der Angst vor Überfremdung oder dem Mut für einen Neuanfang ein echtes, greifbares Gesicht.
Ein neuer Blick auf unsere Welt
Diese Überquerung der Kontinente ist nicht nur eine geografische Leistung, sondern sorgt auch für einen spannenden Perspektivenwechsel. Babst zeigt eindrucksvoll auf, dass wir Menschen uns mit all unseren Sehnsüchten und Widersprüchen oft viel ähnlicher sind, als wir glauben. Genau dieser Gedanke hilft dir dabei, auch die aktuelle Situation in Europa durch eine völlig andere, globale Brille zu betrachten.
Fakten zum Buch
Autor: Andreas Babst
Titel: Und vor uns die ganze Welt – Eine Reise über Land von Indien in die Schweiz
Verlag: Malik
ISBN: 978-3-89029-618-0
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