Berchtesgaden: Beim Wandern ganz entspannt Grenzen überschreiten

Lesedauer: 8 Minuten

Berghütten, Almkaser, Wellness und Sterneköche: Entdeckungen im Berchtesgadener Land

 

„Und wia hoaßt nacha du?“

Hoppla! Ungewohnte Anrede für mich! Der junge Mann ist verunsichert und da bin ich selbst schuld. Ich stehe an der falschen Kasse an und mein Name ist auf keiner Reservierungsliste zu finden. Ich will auch gar nicht mit dem Bus zum Kehlsteinhaus.

So ist das, wenn man Grenzen überschreitet, sei es auch nur die vom schwäbischen Donautal nach Berchtesgaden. Aber jetzt von vorne.

„Easy going: Sanfte Grenzüberschreitungen im Berchtesgadener Land“

Einladung und Programm der Pressereise hören sich gut an für mich Flachland-Bewohnerin mit wenig bis kaum Bergerfahrung. Auf ins Sportgeschäft: Wanderschuhe brauche ich und eine regendichte Jacke. Die Wetterprognosen für die nächsten Tage sind nicht so toll. Ich bin von meinen Errungenschaften begeistert und mache einen Testlauf um den Baggersee. Die Schuhe tragen mich wie auf Wolken und die neue Jacke atmet! Es kann losgehen. Ins Berchtesgadener Land in der südöstlichsten Ecke Bayerns mit dem Watzmann (2713m) als zweithöchsten Berg Deutschlands. Wo es anscheinend noch einiges zu entdecken gibt.

In einzigartiger Lage: Kempinski Hotel Berchtesgaden

Vom Bahnhof Berchtesgaden kommt man in ca 10 Minuten mit Bus oder Taxi auf den Eckerbichl. Dort liegt umgeben von einer einzigartigen Bergkulisse das Hotel Kempinski mit seiner Mischung aus 5 Sterne-Luxus und alpenländischem Flair: 138 Zimmer mit Blick auf die umliegende Bergwelt, ein großzügiges Spa, zwei Restaurants. Mountainbiker, Wanderer und Kletterer finden ihr Freizeitvergnügen direkt vor dem Haus.

Zur Begrüßung auf dem Zimmer gibt es den Watzmann in Schokolade.

In den Urlaub schaukeln: die „Hutschn“

Die „Lady in Red“ hat ihre Theke gegenüber der Rezeption und ist zuständig für Gästebetreuung. Die nette Dame im roten Dirndl setzt sich für ein Foto auch auf die „Hutschn“ vor dem Hotel. Die Schaukel ist nagelneu und Teil eines Berchtesgadener Tourismus-Projektes, das Gäste zum Perspektivwechsel anregen will.

Ich finde, das ist eine gute Idee und probiere es gleich aus. Gepäck ins Hotelzimmer und ab auf die Hutschn! Abschalten, Beine baumeln lassen und den phantastischen Ausblick genießen.

Das Abendessen heute will verdient sein. Eine einstündige leichte Wanderung auf dem Carl-Von-Linde-Weg ist als Einstimmung perfekt. Ohne große Steigungen führt der Höhenwanderweg am Obersalzberg entlang, vorbei an der Sommerrodelbahn und mehreren Einkehrmöglichkeiten.

Graflhöh: Beim „Windbeutelbaron“ zu Gast

Unser Ziel ist das Restaurant-Cafe Graflhöhe, wo der Wirt Hansi Ebner uns erwartet. Der Familienbetrieb öffnet am Abend auf Bestellung für Gruppen. Inzwischen regnet es, und so sitzen wir in der gemütlichen Stube, während der Wirt auf der Terrasse den Grill bedient. Und dann dürfen wir in der Küche zusehen, wie die berühmten riesigen Windbeutel entstehen. Wir sind nämlich beim „Windbeutelbaron“ zu Gast.

Es ist mir ein Rätsel, wie ich nach dem deftigen Essen noch einen solchen Turm gefüllt mit Sahne, Vanilleeis und Erdbeeren verdrücken konnte! Wo ich doch gar keine „Süße“ bin. Auch für solche Gäste hat der Wirt gesorgt und die Windbeutel-Speisekarte erweitert. Der Renner seien Windbeutel mit Currywurst oder Sauerkraut. Sachen gibt´s! Aber heute geht höchstens noch ein Schnapserl zur Verdauung.

 

 

Wanderung auch für Anfänger: Auf zum Purtschellerhaus

Auf der Wanderung am nächsten Tag werden wir vom Activity-Concierge des Hotels begleitet. Manuel Huber steht den Gästen hilfreich zur Seite, wenn es um Ausflüge oder Aktivitäten in der Natur geht.

Unser Ziel ist das Purtschellerhaus in 1604m Höhe.
Der Bus bringt uns zum kleinen Parkplatz auf der Rossfeldstraße Höhe Ahornkaser. Dort zweigt der Wanderweg von der Straße ab. Nach einem leichten Abstieg über eine Alm können wir die Hütte schon erkennen.

 

Ich schaue nach oben und kann es kaum glauben: Holztreppen mit Geländer! Ja, so was! Die Freude über die angeblich so leichte Bergbesteigung schwindet jedoch nach den ersten Stufen. Es geht steil geradeaus bergauf und der Flachlandbewohner schnauft und schwitzt, während die Geübteren bald aus dem Sichtfeld verschwinden.

Zum Glück gibt es da aber immer wieder Ruhe- und Aussichtsbänke. Ausruhen und die phantastische weite Aussicht genießen: auf der einen Seite Bayern, auf der anderen Österreich. Die dunklen Regenwolken am Himmel sorgen für dramatische Stimmung. Die letzten zwei Drittel des Anstiegs bestehen aus einem engen Serpentinenweg durch den Wald mit vielen Baumwurzeln und nach ca einer Stunde ist es geschafft. Oben! Ein herrliches Gefühl! Ein grandioser Ausblick, der die 530 Stufen und jeden Schnaufer wert ist!

Auf der Terrasse setzt sich der Wirt Sigi Hinterbrandner zu uns und erzählt die Geschichte des Hauses, während wir uns mit einer herzhaften Kaspressknödelsuppe stärken.

Die Alpenvereinshütte am Fuß des Hohen Göll wurde im Juli 1900 eingeweiht und nach dem Alpinisten Ludwig Purtscheller benannt. Verwaltet wird sie von der Sektion Sonneberg. Als der genaue Grenzverlauf bestimmt wurde, stellte man fest, dass ein Drittel der Hütte in Deutschland liegt und zwei Drittel in Österreich. Auf dem Weg von der Gaststube zur Toilette überquert man also jedesmal die Grenze, die ganz harmlos aus einer Markierung am Fußboden besteht.

Der steile Weg zum Glück

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges stiegen die Besucherzahlen sprunghaft an. Da nämlich die Aliierten keinen Grenzverkehr zwischen Österreich und Deutschland genehmigten, konnten sich getrennte Liebende oder Verwandte nur auf dieser Hütte treffen. 17000 Übernachtungen wurden in den folgenden Jahren gezählt.

Die Sache mit der Grenze im eigenen Haus hat seine Tücken, erzählt der Wirt. Er braucht zum Beispiel jedes Mal einen deutschen Kaminkehrer und einen österreichischen, je nach Lage des Kamins. Bürokratische Probleme müssen auch bei vielen anderen Dingen gelöst werden. Er hat es halt immer mit zwei Ländern zu tun. Da braucht es dann schon mal eine 15-köpfige gemischte Brandschutzkommission, die oben auf der Hütte tagt und nach Lösungen sucht. Allen Widrigkeiten zum Trotz gelang eine ökologisch vorbildliche Sanierung, die 2014 mit dem Umweltgütesiegel belohnt wurde.

Wer hier übernachten will, es gibt 11 Betten und ein Matratzenlager mit 35 Schlafplätzen, tut gut dran, sich vorher anzumelden. Unter der Woche sei zwar fast immer was frei, aber darauf sollte man sich nicht verlassen. Die Hütte ist sowohl Ausflugsziel als auch Zwischenstation auf dem Weg zum Hohen Göll. Die reizvolle Lage und der relativ einfache Zugang lockt viele Tagesausflügler an.

Wir schauen zum Himmel und machen uns auf den Rückweg. Es gäbe jetzt auch die Möglichkeit, auf der österreichischen Seite hinunterzulaufen. Der Weg verläuft in großen Bögen mit etlichen Kehren und sieht nicht schwierig aus. Er ist jedoch nach einigen Lawinenabgängen (die Hütte ist im Winter geschlossen) noch nicht freigegeben. Wir können die Schäden auf den großzügigen Kehren sehen, die Wege sind stellenweise mit Geröll bedeckt.

Kaum sind wir im Wald angekommen, erwischt uns auch schon ein heftiger Regenschauer mit Hagelgries. Im Nu verwandelt sich der abschüssige, schmale Steig in eine gefährliche Rutschbahn. Doch wozu haben wir den Fachmann dabei? Unser Activity-Guide erklärt uns geduldig Schritt für Schritt, wie wir jetzt sicher auftreten. Nicht auf blankgescheuerte Wurzeln, nicht auf glatte Feldbrocken treten! Jeden Fußtritt überlegen und gezielt setzen! So kommen wir etwas langsamer, aber heil bei den Treppen an.

Empfehlung: Auf die Hütte gehen Ungeübte lieber nur bei trockenem Wetter! Es gibt nur den Fußweg zurück, der Materialaufzug ist tabu.

 

Unterwanderung mit Staatsvertrag: Oberau

Im Berchtesgadener Ortsteil Oberau erwartet uns Wanderguide Herbert Wendlinger vor der Kirche. Er erzählt auch Geschichten von Grenzüberschreitungen, diesmal nicht über die Berge, sondern unter der Erde.

Es ist eine komplizierte, aber schon lange diplomatisch friedlich gelöste Angelegenheit. Es geht um Salzgewinnung, Holzschlagrechte, Wasser- und Arbeitsrechte.

Das alles ist geregelt in der Salinenkonvention, einem völkerrechtlichen Staatsvertrag aus dem Jahr 1829 zwischen dem bayerischen Königreich und dem österreichischen Kaiser. Der älteste noch gültige Staatsvertrag Europas!

Vereinfacht gesagt war es wohl so, dass österreichische Bergleute auf der Suche nach dem kostbaren Salz ihre Stollen weit ins „Feindesland“ hineintrieben und die bayerischen Bauern im wahrsten Sinn des Wortes „unterwanderten“.

Im Gegenzug wurden unter anderem Arbeitsrechte für die Bayern im Salzbergbau vergeben (Schichtenrechte). Heute noch haben sieben Familien aus Oberau solche Rechte auf Arbeit.  Dabei geht es aber nicht mehr um Salzabbau, sondern darum, die alten Stollen zu erhalten. Außerdem  bewirtschaften bayerische Förster 11.158 Hektar Staatsforsten im Nachbarland. Und alles klappt reibungslos dank einem ausgeklügelten Vertragssystem aus dem Jahr 1829.

Wir gehen ein Stück auf dem Auer Konventionsweg. Der Rundwanderweg dauert eigentlich drei bis vier Stunden und führt an Stolleneingängen und Aussichtspunkten vorbei. Weil es das Wetter gar nicht gut mit uns meint, endet er für uns heute am Grenzgasthaus Hotel Neuhäusl. In der urgemütlichen Stube trocknen bei Kaffee und Marillen-Streuselkuchen unsere Kleider und Rucksäcke. Der Senior-Wirt setzt sich zu uns. Seine Familie hat auch noch Schichtenrechte aus alter Zeit. Die werden aber nicht genutzt. Wir hören noch viel Interessantes vom Abbau des weißen Goldes. Da stört dann der nicht nachlassende Regen draußen kaum.

Bei dem Sauwetter bringst mi ned aus´m Haus.

Kulinarische Grenzgänger: Berchtesgadener Esszimmer

Am Abend kocht Maximilian Kühbeck im Berchtesgadener Esszimmer für uns. Klein, aber fein! Der junge, motivierte Koch ist auch ein Grenzgänger, er kommt aus Österreich. Das Ehepaar Kühbeck legt Wert auf ausgesuchte, regionale Produkte, kocht gern innovativ und freut sich über begeisterte und glückliche Gäste. Dafür besucht der Inhaber dann auch den Freund in der Wachau, wenn dessen Marillen erntereif sind. Dann zaubert er daraus diese phantastischen Topfen-Marillen-Knödel, ein Traum! Und der Saibling stammt laut Speisekarte „vom Resch aus der Stanggass“.

Der Nationalpark Berchtesgaden

ist unser Ziel am nächsten Tag. Wir steigen in den grenzüberschreitenden Alm-Erlebnisbus. Er verbindet den Nationalpark Berchtesgaden mit dem Naturpark Weißbach im Salzburger Salachtal.

Bereits 1978 wurde in Berchtesgaden der einzige Alpen-Nationalpark Deutschlands gegründet. Seitdem entwickeln sich Flora und Fauna im südöstlichsten Winkel Bayerns nahezu ungestört. Auf einem Wegenetz von 250 Kilometer Länge können Wanderer die unberührte Natur genießen – und zwischendurch eine zünftige Brotzeit in einer der 25 Hütten, von denen 18 auch Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Neben Erholung und Naturschutz gehören Forschung und Umweltbildung zu den Kernfunktionen des Nationalparks, der von der Wanderung zum Funtensee über Ausflüge ins Reich des Steinadlers bis hin zu Touren mit dem Ranger zahlreiche Angebote bereithält.

Für Privatautos ist hier Schluss. Der Bus darf fahren.

 

Von Almkasern und nachtaktiven Kühen: Auf der Kammerlingsalm

Wir steigen bei der Bindalm aus, überschreiten zu Fuß die Grenze und wandern auf einem leicht ansteigenden breiten Spazierweg zur Kammerlingalm in Österreich. Es nieselt. Regenwolken in allen Schattierungen von grau bis dunkelblau hängen am Himmel, ab und zu spitzt die Sonne durch, die Täler dampfen. Aber es hat was, dieses Regenwetter! Eine ganz eigene, phantastische Stimmung!

Dass bei unserer Ankunft an einer der hinteren Almhütten meine Hosenbeine gut durchnässt sind und ich für den Inhalt meines Rucksacks nicht mehr garantieren kann, liegt an meiner mangelhaften Ausrüstung. Ein regendichter Überzug über die Hosen und den Rucksack, das wär´s gewesen!

Wir sind zwar auf österreichischem Gebiet, bewirtschaftet werden die Bergwiesen aber auch von bayerischen Bauern aus Ramsau. Das Gelände erstreckt sich über mehrere Kilometer am steilen Hang des Kammerlinghorns. Elf Almhütten, sogenannte Kaser, stehen auf der Alm.

Die Kühe im hinteren Teil der Hütte liegen zufrieden da und schauen durch das offene Tor in den Regen. „Die gehen am liebsten abends und nachts raus,“ meint der Besitzer. Er ist vom Wolf-Peter-Hof aus Ramsau mit dem Auto extra hergekommen. Ob die gescheiten Viecher so den blutsaugenden Zweiflüglern entgehen wollen, den Bremsen? Oder werden sie so nicht erwischt, wenn sie beim österreichischen Nachbarn grasen?

 

Das nachbarliche Zusammenleben mit den österreichischen Almbesitzern ist harmonisch, man hilft sich gegenseitig. Anders sieht es aus mit der lieben Bürokratie! Wieder einmal hat man die gleich zweifach und die EU möchte auch noch ein Wörtchen mitreden. Das Kalb, das auf österreichischem Grund geboren wurde von einer deutschen Kuh, hat wahrscheinlich bald nach der Geburt schon eine dicke Akte.

Anders als der Name Kaser vermuten lässt, wird die frische Milch ins Tal gebracht und dort weiterverarbeitet.

Auf unserem Rückweg kehren wir beim

Feichtnkaser

ein. Heimelig raucht der Kamin, es regnet immer noch. Wir dürfen ausnahmsweise reinkommen und an dem gemütlichen Tisch Platz nehmen. Eigentlich werden die Wandergäste nur draußen auf der Terrasse bedient.

Die Sennerin kommt aus Erding und arbeitet im Winter dort in einer Metzgerei. Bis zum 25. September lebt sie ganz allein hier oben und versorgt Tiere und Wanderer, letztere mit Brotzeit und Getränken. Einige Hütten in der Nähe können gemietet werden. Eine Auszeit ohne Stromanschluss, und wenn man will, auch ganz für sich allein. Bis hierher kann man mit dem Mountainbike fahren. Der ganze Nationalpark ist für Privatautos gesperrt.

Im Winter wäre es zwar auch schön hier oben, aber wegen der Lawinengefahr zu gefährlich.

Die wohlige Wärme aus dem Holzofen, die bunten Brotzeitplatten, das selbstgebackene Brot. Es geht uns wieder richtig gut.

Zurück im Hotel stelle ich fest, dass mein Rucksack total durchnässt ist. Den habe ich noch nie so lange durch den Regen getragen. Ich föne meinen alten Führerschein, einige Karten und Geldscheine und breite alles zum Trocknen aus. Man lernt nicht aus. Eine Plastiktüte hätte es getan.

Das „Le Ciel“ ist eines der beiden Restaurants im Kempinski. Hier werden wir heute Abend kulinarisch verwöhnt von Ulrich Heimann, der jedes Jahr für seine Kochkunst  mit einem Stern prämiert wird. 

Jedes Gericht ein Gedicht!

 

Aber auch die Kaspressknödelsuppe auf der Berghütte mit der grandiosen Aussicht hat nach der Wanderung wunderbar geschmeckt. Schön, wenn man beides genießen kann.

Auch wenn sich die Sonne während unseres Aufenthalts meist gut versteckt hat, hier kann man bei jedem Wetter etwas erleben. Man sollte allerdings etwas Zeit mitbringen für die schönen Dinge und Geschichten unterwegs.

Und das alles ohne Staus, ohne Blockabfertigung, ohne Pickerl! Unsere Grenzübergänge im Berchtesgadener Land waren sehr angenehm und wie versprochen völlig easy. Na ja, ich habe manchmal schon geschnauft!

Weiterführende Links

Kempinski Berchtesgaden Homepage

Kempinski Berchtesgaden (Infos, Bilder und Buchungsmöglichkeit bei Holidaycheck*)

Tourist-Informationen im Berchtesgadener Land

Windbeutelbaron – Gasthaus Graflhöhe

Purtschellerhaus

Esszimmer Berchtesgaden Restaurant

Nationalpark Berchtesgaden

Almausschank „Feichtnkaser“

Hotel-Gasthaus Neuhäusl

Für geschichtlich Interessierte: Nur 10 Gehminuten vom Hotel entfernt liegt die Dokumentation Obersalzberg, ein vom Institut für Zeitgeschichte betreuter Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Obersalzbergs und der NS-Verbrechen. Sie wurde vom Freistaat Bayern in Auftrag gegeben und im Oktober 1999 eröffnet. Vom zweiten Regierungssitz des Drittes Reiches ist bis auf das Kehlsteinhaus kein historisches Gebäude mehr vorhanden.

Vor den Schaukästen mit historischen Briefen, Fotos, Postkarten drängen sich die Besucher. Für den großen Andrang (170 000 pro Jahr)ist das Haus nicht ausgelegt. Der Neubau ist schon im Gange. In ein bis zwei Jahren soll die Eröffnung sein.

Dokumentation Obersalzberg


Danke an die Agentur Kunz PR für die Einladung. Die entstehenden Kosten wurden übernommen. Meinen Reisebericht konnte ich ohne Beeinflussung durch die Agentur oder die zuständige Touristeninformation schreiben.

 

 
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