Mecklenburgische Seenplatte: 3 Tipps zum Ansommern

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Campen in erster Reihe ist gerade in der „Ansommern“-Zeit auf den Campingplätzen kein Problem. Bildnachweis: TMV/Timo Rot

Kurztrips im Mai und Juni

Wo im Frühling schon „angesommert“ wird

Lange müssen Urlauber nicht mehr warten – in der Mecklenburgischen Seenplatte können sie bereits im Frühjahr „anbaden“, „ancampen“ und „anpaddeln“, schlicht: „ansommern“. Im Land der 1000 Seen gibt es unzählige Varianten für einen abwechslungsreichen Kurztrip. Familien tauchen beim Camping-Abenteuer in die Natur ein. Paare verbringen Zeit zu zweit auf dem Hausboot mit kulturellen Abstechern zu Schlössern und Gutshäusern. Und Aktive starten per Kanu in die warme Jahreszeit. Bequem zu erreichen sind viele Ziele dank „MÜRITZ rundum“. Das Busticket ist für Übernachtungsgäste in Waren (Müritz), Klink, Röbel/Müritz und Rechlin kostenlos und vernetzt die Städte, Sehenswürdigkeiten sowie den Müritz-Nationalpark um den größten Binnensee der Republik miteinander. www.ansommern.de, www.mecklenburgische-seenplatte.de

Tipp 1: „Ancampen“ und „Angrillen“

Mit der ganzen Familie „ancampen“ lautet das Motto von Mai bis Juni in der Mecklenburgischen Seenplatte, Campingplätze gibt es an fast jedem Seeufer. Besonders warme Tage nutzen Kids und Eltern schon zum „Anbaden“. Zum „Anradeln“ und „Anwandern“ geht es auf den Müritz-Rundweg oder eine geführte Wanderung in den Müritz-Nationalpark. Letztere bietet noch dazu die Möglichkeit, seltene Tiere und Pflanzen in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Fürs „Angrillen“ bietet der See eine malerische Kulisse. Bei schlechtem Wetter ist in der MüritzTherme in Röbel/M. ebenso für Action gesorgt. Das Müritzeum, ein multimediales NaturErlebnisZentrum mit einer Aquarienlandschaft für heimische Süßwasserfische in Waren (M.), ist mit „MÜRITZ rundum“ bestens erreichbar. Im Rahmen des offiziellen „Ansommern-Wochenendes“ am 4./5. Mai 2019 locken außerdem viele Museen und kulturelle Einrichtungen in der Seenplatte mit 48-Stunden-Rabatten und kreativen Aktionen.

Tipp 2: „Anbaden“ und „Anstimmen“

Mit dem Hausboot erkunden Paare auf einem romantischen Kurztrip die Mecklenburgische Seenplatte. Viele der 1.117 Bade- und Angelseen sind über kleine Flüsse und Kanäle miteinander vernetzt. Tagsüber schippert man gemütlich ohne Führerschein mit seiner schwimmenden Ferienwohnung an die schönsten Orte zum „Anbaden“, abends geht‘s zum Anlegeplatz. Abstecher ans Ufer lohnen sich ohnehin – zum „Anstimmen“ auf Kunst und Kultur rund um die Seenplatte. An Land locken zahlreiche Ausstellungen, Museen sowie Veranstaltungen. Von 30. Mai bis 2. Juni 2019 wird „Müritz Sail“, ein maritimes Volksfest im Hafen von Waren (M.), gefeiert. Bei der Aktion „Kunst:offen“ gewähren lokale Künstler und Kunsthandwerker von 8. bis 10. Juni Einblicke in ihre Ateliers, Galerien und Werkstätten. Zugänglich sind nach der Winterpause auch die stattlichen Herrenhäuser und Schlösser, etwa in Mirow und Kummerow sowie der Schlossgarten in Neustrelitz.

Tipp 3: „Anpirschen“ und „Anpaddeln“

Die echte Natur im Land der 1000 Seen lässt sich ab April vom Kanu aus entdecken. Die Gewässer sind Heimat seltener bedrohter Tier- und Pflanzenarten. Nirgendwo sonst in Deutschland sind Eisvögel, Kraniche oder Fischadler häufiger zu beobachten als dort. Beim Paddeln können sich Urlauber ganz in Ruhe an die Tierwelt „anpirschen“. Ein Highlight ist das Seerosenparadies nördlich von Granzow/Mirow. An dessen dicht bewaldeten Ufern in Richtung Müritz-Nationalpark stehen die schwimmenden Pflanzen von Mai bis August in voller Blüte. Verleihstationen für Kanadier oder Wanderkajaks inklusive Routenvorschläge sind in der gesamten Seenplatte engmaschig vorhanden. Wer vom „Anpaddeln“ nicht genug bekommen kann, bucht eine mehrtägige Kanureise zwischen dem Mecklenburgischen Mirow und dem Märkischen Rheinsberg. Komfortable Hotels zum Übernachten liegen direkt am Wasser. www.ansommern.de/paddeln

 

Foto: Campen in erster Reihe ist gerade in der „Ansommern“-Zeit auf den Campingplätzen kein Problem. Bildnachweis: TMV/Timo Rot

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