Alpen: Wanderung zum Schrecksee – ein rituelles Bad im eiskalten Gebirgssee

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Schrecksee 1811 m Foto Alwin Pelzer, ReiseFreak.de

The same procedure as every year

„Mit jedem Höhenmeter ein Stück Abstand vom Alltag bekommen“

Jedes Jahr, in einem Zeitraum von Mitte Oktober bis Mitte November, führt mich die letzte Bergtour des Jahres hoch zum Schrecksee in den Allgäuer Alpen. Lass dich mitnehmen zu einem der schönsten Bergseen des gesamten Alpenraumes. Ein funkelnder Edelstein, eingebettet in ein Hochtal und der ideale Platz, um die Welt unten im Tal für ein paar Stunden zu vergessen (I Cried For You  – Katie Melua).

Grundsätzliche Gedanken zum Wandern, „zum richtigen Weg“, beschreibe ich in meinem Essay: Sehnsuchtsorte Teil 2: Berge, der Weg entsteht im Gehen.

Der Winter hat schon Einzug gehalten. Foto: Alwin Pelzer

Möglichst noch bevor der erste Schnee die Höhenlagen bedeckt, ist diese Wanderung der Abschluss meines Bergsommers, verbunden mit dem dankbaren Rückblick an all die Touren des Jahres und noch viel mehr verbunden mit einem „frostigen Aberglauben“.

Schon die ganzen Tage des Wartens auf den richtigen Zeitpunkt, auf die verlässliche Wetterprognose, erfüllen mich mit schmunzelnder Vorfreude und wohliger Gänsehaut. Kein beruflicher Termin und keine Alltagsaufgabe können an diesem Tag rütteln. Und seit ich mich erinnern kann, folgt dieser Tag immer denselben Abläufen. Rituale geben uns Halt und Struktur. Rituale tragen Verlässlichkeit, vertreten Handlungen und Emotionen und lassen uns Wandel und Veränderungen leichter ertragen. Es erfährt niemand von diesem Tag, er gehört mir alleine (In My Secret Live – Katie Melua).

Rechts: eine richtige Insel im Gebirgssee. Foto: Alwin Pelzer

Die Anreise

Zehn Minuten Pause an der Autobahnraststätte „Allgäuer Tor West“(A7 – Fahrtrichtung Süd). Mit dem ersten konzentrierten Blick auf die Alpenkette bündeln sich die Gedanken auf das bevorstehende Erlebnis und schieben alle Sorgen und Wehwehchen in den Hintergrund. Es ist so früh am Morgen, dass die aufgehende Sonne noch nicht einmal die Bergspitzen beleuchtet und die Feuchtigkeit der Herbstnebel die Täler durchflutet.

Der nächste rituelle Stopp ist in Hinterstein, immer bei der Bäckerei Weber, mit den immer gleichen Einkäufen: Kaminwurzen (geräucherte Wurst), Bergkäse „mild“ und „mittel“ und die ganz speziellen Weber-Brezeln. Immer ergänzt und von zuhause mitgebracht: Apfel, Weizenbier, Gummibären.

„Rituelle Verpflegung“ es gibt keine Einkehrmöglichkeit. Foto: Alwin Pelzer

Am Ende des urtümlichen Gebirgsdorfes befindet sich der Wanderparkplatz „Auf der Höh“ und der Beginn des Aufstiegs. Eine genaue Tourenbeschreibung mit mehreren Varianten findest Du am Ende des Berichtes.

steinig halt… Foto: Alwin Pelzer

Ein See wie aus dem Bilderbuch

Je nach Fitnesszustand erreichst Du den See nach 2 bis 3 stündigem Aufstieg. Es sind keine schwierige Stellen zu meistern, aber auch keine “Autobahn“, steinig halt. Die Anstrengungen lohnen sich allemal.

Eingerahmt von schroffen Felsen liegt der Schrecksee auf 1811m, jenseits der Baumgrenze. Von lauter Zweitausendern umgeben: dem Knappenkopf, der Kälbelespitze, dem Kastenkopf, dem Lahnerkopf und dem Älpelekopf. Nur das 1994 Meter hohe Kirchdach erreicht die 2000er Grenze nicht ganz. Und mitten drin: ein wunderschöner Bergsee mit einer richtigen Insel (siehe Anmerkungen nach der Tourenbeschreibung).

Blick von der Lahner Scharte, mitte bis rechts oben der Jubiläumsweg mit Absteig zum Schrecksee. Foto: Alwin Pelzer

Glasklar, je nach Lichteinfall in türkisblau bis dunkelblau schimmernden Farbtönen, eine gelungene Symphonie der Natur. Für die poetische Seite: ein glitzernder Smaragd in der Krone der Allgäuer Alpen. (If You Were A Sailboat – Katie Melua)

Foto: Alwin Pelzer

„Frostiger Aberglaube“

So ganz ist die Herkunft des Namens für diesen See nicht geklärt. Eine Deutung kann ich im wahrsten Sinn des Wortes gut „nachempfinden“. Der See ist eiskalt, „schrecklich“ kalt. Selbst im Hochsommer erwärmen sich die Randzonen kaum über 13-14°. Jetzt im Oktober/November, nach einigen frostigen Tagen … halt schrecklich kalt.

An die Wirkung von übernatürlichen Kräften glauben? Aberglaube? Oder auch glauben an: „ sich selbst erfüllende Vorhersagen und Vorhaben“? Hier nun mein ganz spezifischer ritueller Aberglaube: Zur Insel hin und zurück oder gar eine Runde um die Insel im See schwimmen und es wird einen neuen phantastischen Bergsommer im nächsten Jahr geben.

Foto: Alwin Pelzer

Aufgewärmt durch den Aufstieg stehe ich am Rande des Sees, unbekleidet, die Konzentration, die Anspannung erreicht ihren Höhepunkt. (Wissen was mit dem Körper geschieht – am Ende des Textes). Es ist jedes Mal eine wirkliche Herausforderung und große Überwindung. Der Geländeschnitt mit steil abfallenden Ufern hilft. Erst ganz vorsichtig mit den Zehenspitzen die Wasseroberfläche berühren, bis zu den Knien stehen und sich dann mit dem ganzen Körper langsam hinein sinken lassen.
Der Atem stockt.
„Kalt“ und „warm“ lassen sich nicht mehr unterscheiden, alles prickelt. Mit ruhigen Schwimmstößen weicht das „schreckliche“ Entsetzen der grenzenlosen Freude (The Closest Thing to Crazy – Katie Melua).

Foto: Alwin Pelzer

Ich verspreche Dir ein wahrhaft euphorisches Gefühl nach der kleinen Runde, die Stresshormone sprühen wie ein Silvesterfeuerwerk.

Ich verspreche Dir auch einen gesunden Appetit und ein noch lange anhaltendes Glücksgefühl.

Und bislang waren die folgenden Bergsommer immer mit großen Erlebnissen und richtig guten Touren gesegnet. „Sich selbst erfüllende Vorhaben“ eben. Zum Beispiel die beiden Alpenüberquerungen Via Spluga und E5 mit Bad im schrecklich kalten Steinsee…  (I Will Be There – Katie Melua)

Blick vom Jubiläumsweg auf den Schrecksee. Foto: Alwin Pelzer

„Nur da wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“ Johann Wolfgang von Goethe frei interpretiert: „Nur da wo Du die Zehenspitzen in einen Gebirgssee gestreckt hast, weißt Du, wie kalt er ist“.

Einzige Ausnahme vom sonst immer gleichen Ablauf, je nach Laune begleitet mich Musik auf dem Weg: Katie Melua (Beispiele im Text), La Bohème von Puccini, David Gilmour…

 

Wissen, was mit dem Körper geschieht und richtiges Verhalten

Anatomie

Beim Eintauchen in eisig kaltes Wasser verengen sich die Hautgefäße, während sich die Blutbahnen weiten, damit das Blut weiter zirkulieren kann und Organe sowie Arme und Beine weiter ausreichend durchblutet werden.

Um die normale Temperatur von 36,3 bis 37,4 Grad zu halten, muss der Organismus sehr viel Energie freisetzen. Er verbrennt Fett und mobilisiert Adrenalin und andere Stresshormone, die für den „Kick“ und das euphorische Gefühl nach dem Bad sorgen. Trotz der Kälte fühlt sich der Körper warm an und man hat ein prickelndes Gefühl auf der Haut.

Körperlich topfit sein

Wer in den See steigt, braucht nicht nur eiserne Nerven, sondern auch einen gesunden Kreislauf. Wer Herz- und Kreislauf- oder Gefäßprobleme hat, für den ist dieser Teil der Wanderung absolut tabu.

Durch die Wanderung bist Du genügend „aufgewärmt“. Am besten, bereitest Du Dich schon im Spätsommer mit regelmäßigem Wechselduschen und Tauchbecken in der Sauna vor.

Langsam ins Wasser gehen

Immer langsam ins Wasser gehen, nicht hineinspringen. Sonst schnellt der Blutdruck abrupt nach oben und kann eine Atemblockade und Herzstillstand verursachen.

Halte den Kopf immer über der Wasseroberfläche.

Bei körperlichen Alarmsignalen: sofort raus:

Bei neurologischen Alarmsymptomen wie Verwirrung, Panik, Hyperventilation oder Herzrhythmus-Störungen – sofort raus. Auch wenn die Muskeln nicht mehr richtig reagieren und die Gelenke sich nicht mehr richtig strecken lassen ist es allerhöchste Zeit auszusteigen.

Ganz wichtig: Nicht länger als fünf Minuten ins Wasser gehen.

Danach sinkt die Körpertemperatur rapide ab und die Gefahr des Unterkühlens besteht.

Foto: Alwin Pelzer

Trockne, rubble Dich gut ab

schlüpfe in die bereit gelegten Klamotten, mach eine längere Pause, genieße das prickeln am ganzen Körper.

(Dreams On Fire – Katie Melua)

Daten zum Schrecksee

Fläche ca. 10 Hektar, der See liegt vollständig in Bayern, die Grenze zu Tirol verläuft knapp 300 Meter östlich des Sees am Kirchendachsattel. Im See liegt eine ca 0,7 Hektar große Insel.

Der See wurde 1958 für eine bessere Energiegewinnung um ca. 8 Meter aufgestaut. So wurde eine natürliche Halbinsel zu „richtigen“ Insel. Das zugehörige Elektrizitätswerk liegt im Hintersteiner Tal:

Foto: Alwin Pelzer

Aufgrund des Schutzstatus sind Biwakieren und Zelten am See strengstens verboten!

Leider ist im Sommer der See kein Geheimtipp mehr. Durch Beiträge in Internetforen angelockt, verkommt der See zur Partyzone – siehe Bericht Süddeutsche Zeitung

 

Foto: Alwin Pelzer

Wanderroute – Zustieg

1. Übersichtskarte:

https://tramino.s3.amazonaws.com/s/wechs/653654/streckenkarte.pdf

 Es gibt eine Vielzahl an Routen und Varianten:

2. Mein normaler, direkter „Eisweg“ im Oktober/November:
Hinterstein, Wanderparkplatz „Auf der Höh“, Fußweg durchs Hintersteiner Tal bis zum Aufstieg beim Elektrizitätswerk Auele.

Wasserkraftwerk (Elektrizitätswerk) Auele im Ostrach Tal. Foto: Alwin Pelzer

Der Weg ist gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen. Das Elektrizitätswerk liegt auf 938 m, auf 1248 m kommst Du am Tagesspeicher „Taufersalpe“ vorbei. Kurz nach diesem kleinen Speicher hast Du die erste steilere Stufe überwunden.

Zwischen- oder Tagesspeicher Taufersalpe. Foto: Alwin Pelzer

Durch ein leicht ansteigendes Hochtal erreichst Du die 2. steilere Stufe. Auch diese stellt kein wirkliches Hindernis dar. Nur wenn Du glaubst gleich auf den See zu treffen kommt etwas Enttäuschung auf. Der Weg „zieht“ sich noch gute 15 Minuten.

2. „Stufe“. Foto: Alwin Pelzer

Es gibt keine Einkehrmöglichkeit auf der Strecke hoch und runter. Im Ostrachtal, nur wenige Schritte vom Elektrizitätswerk, findest Du die Gaststätte „Konstanzer Jägerhaus“. Am Ende des Ostrachtales, unterhalb des Adlerberges Giebel, befindet sich das „Giebelhaus“.

Foto: Alwin Pelzer

Zu dem späten Termin im Oktober/November sind wahrscheinlich beide „Häuser“ schon geschlossen. Im Ostrachtal gilt ein PKW-Verbot. Einen Buspendeldienst mit Sommer- und Winterfahrplan übernimmt die Firma Wechs. So kannst Du auch die erste Wegstrecke abkürzen und mit dem Bus vom Parkplatz „Auf der Höh“ zum Elektrizitätswerk fahren.

3. Fahrplan und weitere Daten

Fahrplan

Weitere Daten bei Outdooractive.

 

Der besondere Tipp

In den Sommermonaten kannst Du die sehr zu empfehlende Variante mit Auf-und oder Abstieg über die Willersalpe wählen.

Im Quellbereich des Willersbaches liegt geschützt die Willersalpe. Foto: Alwin Pelzer

Die zusätzlichen Highlights dieser Tour sind die Willersalpe und der Blick ins Tannheimer Tal mit Vilsalpsee. Startpunkt ist ebenfalls der Parkplatz „Auf der Höh“.

Jedoch sind bei dieser Variante eine höhere Kondition und mehr Trittsicherheit erforderlich.

Willersalpe

 

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.  Foto: Alwin Pelzer

Die Willersalpe 1456 m ü.N.N–erscheint wie ein Relikt aus der Vergangenheit. Es gibt viel zu lesen über die 3 Brüder Bertele, die diese Alpe 1997 aus königlichem Besitz gekauft haben. Sie errichteten hier ihr kleines Reich, und betreiben naturnahe, traditionelle Almwirtschaft. Mit geregelter Arbeitsteilung bewirtschaften sie die 300 Hektar Grund, betreiben eine Sennerei und bieten Wanderern nicht nur die Produkte aus eigener Herstellung sondern auch ca. 30 Übernachtungsmöglichkeiten im Matratzenlager an. Es ist nicht die heile Alpen-Glückseeligkeit wie sie den vielen Hütten klischeehaft angedichtet und tourismuswirksam vermarktet wird. Die Willersalpe zeugt von harter Arbeit und Anstrengungen bis an die Grenze der menschlichen Leistungsfähigkeit.

Treppe hoch geht’s zur Gaststube und zum Matratzenlager, unten Sennerei und Stall. Foto: Alwin Pelzer

Strom wird mit Solarzellen produziert. Das reicht für Licht, Radio und Käsekesselrührer. Ein mit Diesel betriebenes Notstrom-Aggregat sorgt für genügend Energie die die Melkmaschine und die Waschmaschine betreiben.

Nur wenig Licht fällt in die spartanische Gaststube. Foto: Alwin Pelzer

Das Gebäude liegt im Quellgebiet des Willersbaches in einer Hochmulde über der Ostrachtal. Die Alphütte wurde Ende des 2. Weltkrieges in Brand geschossen und 1947 neu aufgebaut: Oben Gaststube unten Stall für die Kühe und Sennerei. Senn Markus betreut ca. 80 Stück Jungvieh und ca. 30 Milchkühe, die nur zum Melken in den Stall kommen.

Dafür schmeckt das dunkle Bier umso besser. Foto: Alwin Pelzer

Kein Fahrweg, keine Materialseilbahn. Buchstäblich „Alles“ wird auf den Rücken von Pferden transportiert. Eine Zukunftsperspektive? Der älteste Bruder Stefan übernimmt den Lebensmitteltransport mit den Haflingerstuten ( 2 von den Pferden trugen den Namen Wanga und Melly). Ausgerüstet mit Sätteln der Schweizer Armee lädt er den Tieren neben Nudel- und Müslipackungen auch Bierfässer auf, um daraufhin begleitet vom Bimmeln ihrer Glocken zurück zur Alm zu ziehen. Die kleine Karawane nimmt dabei denselben Weg wie die Wanderer. Essen auf Hufen.

Essen auf Hufen. Foto: Alwin Pelzer

Wohlverdiente Rast. Foto: Alwin Pelzer

https://allgaeu-erleben.com/1919-willersalpe.php

Die Willersalpe ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen verschiedener Längen und Schwierigkeitsgrade: z.B. den Jubiläumsweg 8 h (bis zum Hochvogel – Prinz Luitpoldhaus), vorbei am wunderschönen Schrecksee 4 h, dem Geißhorn oder Rauhhorn je 2,5 h, über den Ponten und Bschiesser zum Iseler in 5 h, sowie Vilsalpsee, Tannheim oder Rohnenspitze u.v.m.

Tannheimer Tal mit Vilsalpsee

Blick von der Vorderen Schafwanne 2059 m. Foto: Alwin Pelzer

Du kannst Dich nicht verlaufen, der Weg ist gut ausgeschildert. Foto: Alwin Pelzer

Hier oben, auf der österreichischen Seite des Rauhhorns, treffe ich fast immer auf eine Gruppe Gemsen

Foto: Alwin Pelzer

Foto: Alwin Pelzer

Mit etwas Glück begegnest Du hier auch dem Alpensteinbock.

Alpensteinbock. Foto: Alwin Pelzer

Alpensteinbock. Foto: Alwin Pelzer

Weitere Tourenvorschläge

Variante: Überschreitung Rauhhorn (Klettern im Schwierigkeitsgrad: 2, Achtung alpine Gefahren, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich! (und besseres Wetter).  Foto: Alwin Pelzer

Der Jubiläumsweg endet am Prinz Luitpoldhaus, Blick von der Schwarzenberghütte. Foto: Alwin Pelzer

 

Vom Tannheimer Tal: über den Vilsaplsee, Hintere Schafswanne zum Jubiläumsweg

Von der Landsberger Hütte, Saalfelder Höhenweg, Kastenjoch, Lahnerscharte, Schrecksee.

Noch ein Tipp

„Bergstock“ kürzer als der „Talstock. Foto: Alwin Pelzer

Im Oktober, November sind die Wege – quer zum Hang – oft feucht und glitschig. Wanderstöcke können hier durchaus hilfreich sein.

Dein Weg entsteht im Gehen. Deine Fantasie ist das Auge Deiner Seele.
Dreams On Fire.

Titelbild: Schrecksee 1811 m Foto: Alwin Pelzer