Polen, Litauen, Lettland und Estland: Mein Baltikum Roadtrip

Baltikum Roadtrip Tag für Tag

Wieder einmal ein Gastbeitrag von Lynn (ReiseBlog Lieschenradieschen reist).

Als es an die Planung für unseren Baltikum Roadtrip ging, fiel mir sofort auf, das man sehr wenig zu den baltischen Staaten findet. Litauen, Lettland und Estland stehen wohl eher nicht so auf der Liste der typischen Reisenden. Um so mehr habe ich mich für die drei Länder interessiert. Ich habe diverse Blogs gelesen, Reiseführer gewälzt und nicht ganz so spannende NDR Dokus gesehen, nur um am Ende Nichts zu planen. Tatsächlich sind wir einfach so drauf los gefahren. Jeden Tag haben wir uns aufs Neue entschieden, wo es am nächsten hingehen sollte. Das ultimative Gefühl von Freiheit! Heute lasse ich dich an unserer Route teilhaben und zeige dir unseren Baltikum Roadtrip Tag für Tag – Teil 1.

Tag 1: Von Hannover nach Warschau

Unseren Roadtrip durch das Baltikum haben wir in unserer Heimatstadt Hannover begonnen. Gegen 7:00 Uhr morgens haben wir alle eingesammelt, ehe es gen Osten ging. Die Strecke nach Warschau ist sehr gut ausgebaut und trotz A2 sind wir gut durchgekommen. Allerdings brauche ich nicht immer solche Strecken. 800 Kilometer sind doch ordentlich viel.

Warschau hat uns alle ungemein beeindruckt. Da die polnische Hauptstadt nur als Transitstadt für unsere Baltikum Rundreise gedacht war, haben wir uns dementsprechend wenig informiert. Wahrscheinlich kann man dann auch nur überrascht werden. Spontan habe ich mich auf jeden Fall in die Altstadt verliebt. Verliebt in die kleinen Gassen, die schönen Straßenschilder, die Katzen, die Menschen… Gerade im Dunkeln scheint dort das Leben erst richtig zu beginnen. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man auch denken Warschau liege irgendwo im Süden.

 

Straßenszene in Warschau

Übernachtet haben wir im Okidoki Hostel. Dieses hat eine super gute Lage, sodass man zu Fuß in die Innenstadt laufen kann. Außerdem sind die Zimmer nach verschiedenen Themen gestaltet. Wir waren zum Beispiel im Narnia Zimmer. Allerdings ist es nicht mehr ganz neu. Zum Teil sind die Zimmer etwas runter. Das wird allerdings durch die freundlichen Mitarbeiter wieder wett gemacht.

 

Oki Doki Hostels Sp.z o.o.
Plac Dąbrowskiego 3  (Dąbrowskiego Square)
00-057 Warsaw
Tel. (+48)228280122
E-mail: okidoki@okidoki.pl

Tag 2: Von Warschau zum Dzûkijos Nationalpark

Am 2. Morgen sind wir frühzeitig in Warschau aufgebrochen. Das war auch richtig so, denn an diesem Tag hatten wir einige Umwege zu meistern. Zum Einen zieht sich gefühlt von Warschau bis nach Litauen eine (!) Baustelle. Hier kommt man zwar voran, aber eben langsam (Stand Juli 2016). Zum Anderen hat uns das Navigationsgerät über einen kleinen Zipfel Weißrussland leiten wollen. Zwar hatte ich das extra vorher ausgestellt, allerdings müssen wir wohl irgendwo einen falschen Abzweig genommen haben. Leider ist uns das erst direkt an der Grenze aufgefallen und so sind wir erstmal rechts ran gefahren. Der Grenzer der zunächst raus kam, war zunächst sehr verständnisvoll und nett, bis er unsere Papiere sehen wollte. Eine gefühlte Ewigkeit ist er damit dann in sein kleines Häuschen verschwunden und hat uns warten lassen. Als er schließlich wieder raus gekommen ist, hatte er einen Kollegen mit einem riesigen Schäferhund dabei. Nachdem dieser ergebnislos unser Auto abgeschnüffelt hatte, durften wir endlich wieder zurück fahren. Was für ein Schock!

Zum Glück ist alles gut gegangen und der Umweg zum Grenzübergang nach Litauen war knapp 150 Kilometer entfernt. Das positive an der Geschichte war allerdings, dass der Weg zur „richtigen“ Grenze wunderschön war. Auf Schleichwegen sind wir durch ursprüngliche Dörfer und dichte Wälder gefahren. Immer häufiger tauchten auch die, für das Baltikum berühmten, Störche auf. Lösten diese am Anfang noch einen Freudenschrei aus, wurden sie mit zunehmender Kilometerzahl immer normaler.

 

Auf dem richtigen Weg

Zeltplatz im Dzûkijos Nationalpark in Litauen

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir völlig problemlos die Grenze von Polen und Litauen überqueren konnten, war es schon ziemlich spät. Zum Glück hatte im angesteuerten Ort der Supermarkt noch auf. Blöder war es da, das wir uns keinen Campingschein mehr für den Nationalpark organisieren konnten. So sind wir dann grob in Richtung Druskininkai gefahren. Auf dem Weg hat uns dann ein Schild stutzig gemacht, dem wir schlussendlich zu einem wunderschönen Hof gefolgt sind. Auf diesem gab es neben tollen Blockhütten auch die Möglichkeit, unsere Zelte am Fluss aufzuschlagen. Abgesehen von den tausenden von Mücken, war es wunderschön dort! Im letzten Licht haben wir noch schnell gekocht, ehe wir uns hundemüde in die Schlafsäcke verzogen haben.

Leider kann ich die Adresse von dem Campingplatz nicht mehr herausfinden. In Merkiné, im Nationalpark hängt allerdings eine Infotafel, auf der alle Plätze verzeichnet sind.

Tag 3: Vom Dzûkijos Nationalpark, über Trakei nach Vilnius

Heute stand absolutes Kontrastprogramm auf dem Plan. Zunächst sind wir nach Trakai gefahren. Dort gibt es eine Wasserburg, die ziemlich bekannt ist. Hier wurde es auch das erste Mal ziemlich touristisch. Ehrlicherweise hat uns der Ort nicht so getouched. Zwar wird in jedem Baltikum Reiseführer über die bunten Holzhäuschen geschwärmt, aber gerade in Richtung Estland sieht man noch viel schönere. Vermutlich hat es mit unserer „schlechten Stimmung“ schon damit begonnen das a) die Person in der Touristeninformation furchtbar schlecht gelaunt war und wir b) ein Ticket für falsch Parken bekommen haben. Leider war es für Ausländer nicht wirklich ersichtlich, das man dort nicht stehen kann.

 

Bunte Holzhäuser in Trakei in Litauen

Blick auf die Wasserbrug in Trakein in Litauen

 

Sobald die Sonne allerdings raus kam, wurde unsere Laune auch schlagartig besser. Endlich hatten wir auch die Wasserburg von Trakai gefunden und sind günstig bei einer Privatperson auf dem Hof, untergekommen. Diese Art der Geldeinnahme ist durchaus weit verbreitet und meist kommt man so günstiger und vor allem auch netter, unter mit dem Auto.
Der Eintritt in die Burg sollte 8€ kosten. Das haben wir uns allerdings gespart und sind lieber einmal außen herum gegangen.

Vilnius, eine Stadt voller Überraschungen

Da wir noch weiter nach Vilnius fahren wollten, haben wir uns auch nicht mehr allzu lange in Trakai aufgehalten. Zum Glück! Denn Vilnius, die Hauptstadt Litauens, ist wunderschön. Vermutlich könnte ich einen ganzen Artikel darüber schreiben. Hervorzuheben sind vor allem der Berg der drei Kreuz. Dieser ist in einem wunderschönen Park gelegen und man hat ein tolles Panorama auf Vilnius. Interessant ist auch die unabhängige Republik Užupis, die viele Künstler beherbergt. Sowieso scheinen Kunst und Streetart allgegenwärtig. 

Panorama-über-Vilnius-LitauenPark-mit-Karussel-Vilnius-LitauenStreetart-Vilnius-Litauen

Übernachtet haben wir im Downtown Forest Hostel. Das ist insofern super, da man dort auch Zelten kann. Camping mitten in einer Haupstadt habe ich auch noch nie gemacht. Man ist quasi direkt in der Innenstadt. Das Hostel ist wirklich cool gemacht. Allerdings gibt es für alle Camper eine Toilette und zwei Duschen. Unserer Meinung nach etwas zu wenig… Dafür gab es aber viele, niedliche Katzen. Und wenn Katzen kein Argument sind, dann weiß ich auch nicht.

Downtown Forest
Paupio st. 31a
Vilnius lt-11341, Lithuania.
Tel. : +370 686 84523
Fax: +370 5 264 3112
Email : info@downtownforest.lt

Tag 4: Von Vilnius, über den Mittelpunkt Europas nach Ignalina

Unser Ziel heute war der Auksaitijos Nationalpark im Nordosten von Litauen. Den haben wir allerdings nicht direkt angesteuert. Unser erste Ziel war der geographische Mittelpunkt Europas! Dieser ist durch eine hohe Säule gekennzeichnet und ist nicht sonderlich spektakulär. Dafür geht es aber ums Gefühl! Denn wer kann schon sagen, am geographischen Mittelpunkt Europas gewesen zu sein? Im schön gestalteten Besucherzentrum gibt es auch ein Zertifikat über den Besuch.

Der Mittelpunkt Europas

Anschließend sind wir noch in den Europos Parkas. Ein Skulpturenpark, der die verschiedenen Facetten Europas ausdrücken soll. Hier bin ich etwas zwiegespalten. Zum Einen waren die Skulpturen wirklich cool und man konnte sich frei bewegen. Zum Anderen fand ich aber auch die 8€ Eintritt etwas viel, da man uns leider keinen Studentenrabatt geben konnte. Umso mehr habe ich allerdings das Mittagessen vor dem Park genossen. Das ist das schöne am Zelten. Mit Kocher und den eingekauften Lebensmitteln ist man ziemlich autark unterwegs! Und als es anfing zu schütten wie aus Eimern, sind wir sofort ins Auto geflüchtet und Richtung Ignalinia gefahren.

 

Skulpturen Park Europos Parkas in Lettland

Dort bekommt man in der Touristeninformationen einen Plan, mit ausgeschilderten Zeltplätzen im Park. Wir entschieden uns für einen schönen, direkt an einem See. Dort gab es neben überdachten Bänken auch Lagerfeuerstellen. So konnten wir am Abend das erste Lagerfeuer machen! Und das Beste, wir waren dort völlig allein!

 

Sonnenuntergang am See in Ignalinia in Litauen

 

Geographische Mittelpunkt Europas
Girijos kaimas, Nemenčinės sen., Vilniaus rajonas
Tel.:+370 5 200 1646
ab 11:00 Uhr geöffnet (das Besucherzentrum)

Europos Parkas 
Joneikiskiu k.
LT-15148 Vilniaus, Litauen
Tel.:+370 5 2377 077
Geöffnet ab 10:00 Uhr bis Sonnenuntergang

Tag 5: Von Ignalina nach Jêkabpils

An Tag 5 haben wir unsere zweite Grenze beim Baltikum Roadtrip überquert. Nun hieß es, Hallo Lettland! Wir haben uns zeitig auf den Weg gemacht, denn eigentlich wollten wir noch Kanu fahren. Leider hat es so geregnet, das dieser Plan nicht aufgegangen ist. Das war allerdings halb so wild, denn für 10€ p.P. haben wir eine schlichte Holzhütte an einem See mieten können. Diese lag knapp 5 Autominuten von Jêkabpils entfernt. Dieser Ort ist wohl wie viele andere lettische Orte. Uns hat er nur bedingt gut gefallen. Highlight ist sicherlich die wunderschöne Kirche.

Zwiebelturmkirche von Jekabpils in Lettland

Holzhütte am See in Jekabpils Lettland

 

Allerdings waren wir auch gar nicht auf Sightseeing aus. Viel lieber haben wir den Tag genutzt, um zu entspannen, Wäsche zu waschen, ein bisschen spazieren zu gehen und am Abend lecker zu grillen. Eben so ein richtiger Urlaubstag! Die Hütten am See sind sehr einfach, dafür aber total günstig und urig. Trotz Hauptsaison waren wir die einzigen Gäste! Außerdem gibt es dort fast zahme Schwäne, die nicht selten neugierig vorbei kommen. Auch einen Zeltplatz gibt es dort. Falls du den Besitzer auf dem Gelände nicht antrefft, ist er entweder gerade mit dem Rad auf dem Weg zu euch oder du findest seine Telefonnummer gleich am Geländeeingang.

 

Hängematte vor einem See in Lettland

Ist das gemütlich oder was?

Camping Radzi
Zirinu iela 1
Tel.: (mobil) 29471447

Tag 6: Von Jékabpils über Koknese nach Alûksne

Unser heutiges Ziel war wirklich nur zum Übernachten gedacht, da wir so schnell wie möglich nach Estland kommen wollten. Aus dem Grund sind wir auch nicht sofort nach Alûksne, im Norden von Lettland, gefahren, sondern zunächst nach Koknese. Dort gibt es eine alte Burgruine, die von einem See umspült wird. Das ganze sah mit den dramatischen, schwarzen Wolken und dem spiegelglatten See sehr stimmungsvoll aus. Auch gegen 1,60€ Eintritt kann man absolut nichts sagen.

Burgruine von Koknese in LettlandKoknese-Burgruine-Lettland

Danach sind wir zum Campingplatz von Alûksne, weiter gefahren. Dieser ist wunderschön an einem See gelegen. Allerdings hat es den ganzen Tag schon genieselt und wir hatten eher weniger davon. Der Campingplatz war zwar sehr gepflegt, uns war er allerdings etwas zu groß. Immerhin hatten wir dort Wlan und konnten unsere Unterkunft in Tartu für den nächsten Tag buchen. Und das Restaurant ist wirklich extrem gut! Ich habe dort Forelle gegessen, die langsam im Ofen gegart worden ist. Ein Traum!

Tag 7: Von Alûksne nach Tartu

Die Fahrt nach Tartu hat schon gut angefangen. Nachdem wir die Grenze nach Estland passiert hatten, beinahe hätten wir das kleine Schild übersehen, sind uns gleich die ersten Tiere begegnet. Wir haben Rehe gesehen und beim Austreten in den Wald, wäre ich beinah auf eine Kröte getreten. Ist aber alles nochmal gut gegangen!

Looming Hostel Einrichtung in Tartu

Den Nachtschrank hätte ich am liebsten mit genommen…

Tartu hat mir absolut gut gefallen. Zwar ist Tartu die zweitgrößte Stadt Estlands, aber davon merkt man herzlich wenig. Viel eher merkt man aber, dass es sich um eine Studentenstadt handelt. Übernachtet haben wir im Looming Hostel, welches einen nachhaltigen Ansatz hat. Soweit es ging sind alle Möbel und Zimmer mit Sperrmüll und ähnlichem ausgestattet. Das beste daran, man merkt es gar nicht! Das Hostel ist wirklich super stylisch und ich habe mich in einem 8er Zimmer noch nie so wohl gefühlt. Auch die gemütliche Dachterrasse überzeugt. Tartu an sich ist ziemlich klein und man kann sich die Stadt super erlaufen. Alle Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander.

Schiefes Haus in Tartu in Estland

Ich habe wirklich mein bestes gegeben!

Musiker in Tartu

Der Brunnen der Liebenden

Überall in der Stadt gibt es Streetart und verschiedene Kunstinsterllationen. Besonders cool finde ich allerdings den Brunnen vor dem Rathaus. Die Bürger der Stadt durften Vorschläge einsenden, wie der Brunnen gestaltet werden soll. Überzeugt hat dabei das Foto eines eng umschlungenen Liebespaar. Gesagt getan und seitdem sind die beiden Liebenden in einer ewigen Umarmung in der Mitte des Brunnens, festgehalten.

Nights Out

Was macht eine Studentenstadt aus? Richtig! Das Nachtleben. Dieses sollte auf unserer Baltikum Rundreise auch nicht zu kurz kommen. Perfekter Anlass war vor allem auch der Geburtstag, von einem unserer Mitreisenden. Tartu hat wirklich coole Bars zu bieten, die allesamt sehr stylisch daherkommen. Das Beste ist aber sicherlich, das es wirklich Unmengen an leckerem Craft Bier im ganzen Baltikum gibt.

Lieschen: „What for a local beer do you have here?“
Barkeeper:“The mainstream one or a craft beer?“
Lieschen:“Craft Beer!“
Barkeeper:“Lager or Draught?“
Lieschen:“Lager.“
Barkepper:“Okay“ (kramt ein bisschen herum).“Thats the best.“

Und er hat wirklich nicht übertrieben! Gelandet sind wir übrigens in der Baar Edison. Diese ist komplett im Stil von Thomas Alva Edison eingerichtet. Neben einem „Hole to another universe“ gibt es dort auch häufig Live Musik. Definitiv zu empfehlen!

Edison Bar in Tartu in Estland

Looming Hostel
Kastani 38,
50410 Tartu, Estonia
Tel.: +37256994398
Website: http://loominghostel.ee/eng/

Baar Edison
https://www.baaredison.ee/

Tag 8: Von Tartu zum Peipus See

Auf den Tag habe ich mich schon seit der Hinreise gefreut, es sollte an den Peipus See gehen. Dieser bildet die natürliche Grenze zwischen Russland und Estland und ist so groß, das man das andere Ufer nicht sehen kann. So etwas wollte ich mit eigenen Augen sehen und wurde nicht enttäuscht. Tatsächlich hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, am Meer zu sein! An seiner breitesten Stelle ist er auch immerhin 48 Kilometer breit!

Häuser der Zwiebelrussen am Peipus See in Estland

Besonders interessant fand ich auch, das dort die Bevölkerungsgruppe der altgläubigen Russen lebt. Diese kamen im 18. Jahrhundert aus Russland und haben sich am Peipus See niedergelassen. Ab und zu werden sie auch als „Zwiebelrussen“ bezeichnet. Das ist keineswegs abwertetend gemeint, sondern ruht daher, dass viele in ihrem Garten lange Reihen von Zwiebeln anbauen. Diese verkaufen sie zusammen mit getrocknetem Fisch direkt vor ihren Holzhäusern. Sowieso ist die ganze Gegend sehr ursprünglich.

Camping mit Musik

Als wir dann am frühen Nachmittag auf dem von uns gewählten Zeltplatz ankommen, ist es schon ziemlich voll. Wir haben allerdings keine Lust mehr, weiter zu suchen und schlagen unser Lager auf. Eine gute Entscheidung! Zum Einen haben wir einen herrlichen Tag am See verbracht. Das wunderbare an so einem Meer-See ist es ja, dass das Wasser kein Salz enthält und Gezeiten gibt es auch nicht. So haben wir den ganzen Tag mit lesen, schwimmen und Frisbee spielen verbracht. Sogar kleine Muscheln kann man am Sandstrand sammeln.

Strandgut am Peipus See in EstlandStrandgut-Peipus-See-Estland

Zum Anderen haben die Familien neben uns am Abend begonnen, Musik zu machen. Eine der Frauen hatte die schönste Singstimme, die ich je gehört habe. Wirklich der Hammer! Als wir dann langsam schlafen wollten, hatten wir allerdings sorge, das es zu laut werden könnte. Aber Pustekuchen! Sobald es dunkel geworden war, herrschte auch Ruhe auf dem Platz. Als wäre dies ein ungeschriebenes Gesetzt, an welches sich auch alle halten. Toll.

 

Dies war der erste Teil meines Berichts zum Baltikum Roadtrip Tag für Tag. Ich hoffe es hat dir genau so viel Spaß gemacht wie mir. Der zweite Teil folgt in Kürze und nimmt dich dann mit zum nördlichsten Punkt Estlands, über die Hauptstadt Tallinn und zur Insel Hiiuuma, bis wieder ganz nach unten nach Polen. Ich freu mich drauf!

Frau im Peipus See in Estland

Na gut, ich übe nochmal. Aber der See ist wirklich der Hammer!

Danke für diesen Gastbeitrag an Lynn (ReiseBlog Lieschenradieschen reist).

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