Foto-Safari in Botswana: Abenteuer Elefanten Lodge

Sonja vom Blog „Sunniest Way“ war auf Safari in Botswana. Lies hier ihren Gastbeitrag:

Ein besonderes Abenteuer war unsere Zeit in der Elephant Sands Lodge und Camp ca. 53 Kilometer nördlich von Nata (Botswana). Das Besondere an diesem Camp ist, dass es keinen Zaun gibt und das Camp über die einzige Wasserstelle für Elefanten weit und breit verfügt. An manchen Tagen kommen mehr als 300 Elefanten aus Botswana und Zimbabwe zum trinken. Die Elefanten nehmen eine riesige Strecke auf sich. Die Wasserstelle ist keine natürliche Quelle. Der Besitzer steckt fast die gesamten Einnahmen in die Quelle und die Wasserpumpe. Viel Geld wenn man bedenkt, dass ein Elefant pro Tag ca. 200 Liter Wasser benötigt.

Das Camp ist ein Highlight und mein absoluter Tipp für Botswana. Besonders Elefanten Liebhaber kommen hier auf ihre Kosten.

Wer nicht unbedingt so mutig ist wie wir und zeltet, der kann im Camp auch Bungalows oderSafari Zelte auf Stelzen buchen.

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Safari Zelte

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Wir schlugen also unsere Zelte und unser Camp auf.

 

Die Auswahl des richtigen Platzes war eine Herausforderung. Wir schlugen unser Zelt zwischen zwei Büschen auf. Wir wollten nicht im Weg der Elefanten schlafen.

 

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Unser Zelt

 

Blick von unserem Zelt zur Wasserstelle.

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Das Camp verfügt über ein Restaurant und eine Terrasse von der man die Elefanten hervorragend beobachten kann.

 

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Der Pool kann seit einiger Zeit nicht mehr genutzt werden, da die Elefanten nachts immer auf die Terrasse kamen und den Pool leer tranken.

 

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Man musste zu jeder Zeit wachsam sein wenn man von seinem Zelt zu den Waschräumen oder ins Restaurant wollte. Elefanten konnten praktisch hinter jedem Busch stehen.

Besonders beliebt bei den Elefanten waren die Toiletten. Sie konnten mit ihrem Rüssel aus der Toilettenschüssel oder dem Spülkasten trinken. Ein echtes Abenteuer kann ich nur sagen. Meine Dusche fiel entsprechend kurz aus. Auch der Eingang zu den Waschräumen wurde des Öfteren belagert.

 

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Security vor der Damentoilette

 

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Elefant trinkt aus dem Spülkasten

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Am Abend bereitete das Küchenpersonal ein Barbecue vor. Aber auch hier war das Personal nicht ungestört.

 

Ich saß hauptsächlich auf der Terrasse und beobachtete die imposanten Vierbeiner beim Trinken. Die Geräusche und Gerüche waren ständig präsent und beruhigten mich total. Es herrschte ein ständiger Trubel an der Wasserstelle. Im Laufe des Tages kamen immer mehr und mehr Tiere und das Gedränge war groß. In meinen Augen könnte diese Wasserstelle weitaus größer sein, da unter den Elefanten immer ein Kampf herrschte.

Der Tag mit den Elefanten verging viel zu schnell.

In der Nacht wachte ich ruckartig auf weil das ganze Zelt vibrierte. Ein Elefant rüttelte mit seinem Rüssel an unserem Zelt. Ich dachte erst, dass er gleich über unser Zelt laufen würde aber das tat er glücklicherweise nicht. Nach kurzer Zeit setzte er seinen Weg fort. Er war anscheinend nur neugierig. Durch die Fenster im Zelt konnte ich im Mondschein immer mal die Umrisse eines Elefanten sehen. Es war eine doch sehr abenteuerliche Nacht. Am nächsten Morgen fanden wir die Fußabdrücke der Elefanten um das ganze Camp. Der Besitzer erzählte uns, dass hier nur selten etwas passiere und die Gäste und Besucher sehr vorsichtig seien. Eine Taschenlampe kann ich auf jeden Fall empfehlen mitzunehmen!

Mit einem weinenden Auge verabschiedeten wir uns von den Elefanten und Botswana und meine Reise durch Afrika ging weiter.

 

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Botswana ist auf jeden Fall eine Reise wert. Allerdings sind Safaris und Ausflüge recht teuer. Hier lohnt es sich die Angebote im Internet zu vergleichen. Dies war mit ein Grund warum ich mich für die organisierte Overland Tour entschieden habe. Es kommt natürlich auch immer auf die jeweiligen Ansprüche an. Afrika ist dennoch für jeden Geldbeutel möglich.

 

Danke an Sonja vom Blog „Sunniest Way“ für diesen Gastbeitrag. Sie hat noch mehr Geschichten aus Afrika auf Lager!

Wenn Du Dich für Safari (natürlich nur mit dem Fotoapparat, nicht mit der Armbrust oder Knarre) interessierst, klick Dich mal hier in ReiseFreaks ReiseBlog durch. Genug Safari für die nächsten 2-3 Tage!.

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