Südafrika: Meer, Wein und Wale. Eine Tour zwischen Reben und Ozean

Von Kapstadt und Somerset West aus zu Wein und Walen

Wir sind unterwegs, um für das Reisebuch (Ebook): Erlebnis Südafrika: Kapstadt, Garden Route und zurück neue Attraktionen zu erkunden und alte Erkenntnisse und Erlebnisse daraufhin zu überprüfen, ob das im Buch Geschriebene noch stimmt.

Dazu gehört natürlich auch, wie Du am schönsten und besten Deinen Urlaub bezüglich Übernachtung und Sehenswürdigkeiten planen kannst. Vieles ist schon im Ebook: Erlebnis Südafrika beschrieben, doch einige Bilder und Übernachtungsmöglichkeiten kann ich Dir hier schon zeigen, bevor ich sie ins Buch einbaue:

 

 

Unsere Tour Ende 2015:

 

Weingut und Gästehaus Eikendal Lodge

 

Blick von der Terrasse auf Felder und Berge

 

Ein geräumiges Zimmer

 

Sonnenuntergang über der Farm

 

Pizza und andere italienische Köstlichkeiten unter freiem Himmel am Teich

 

 

Das reichhaltige Frühstück: Ein Gedicht! Hier nur die Obst-Ecke

 

 

 

 

Der Gärtner kümmert sich um den Pool und pflegt den heimeligen Garten

 

Zugang zu den Wohneinheiten nur über Stufen und  ohne Geländer. Da könnte man noch nachbessern, mit einer Rampe und Handläufen

 

 

 

Bekanntlicherweise konnten wir nicht mit Air France fliegen, weil der Shuttle von München nach Paris nicht kam, sondern erreichten durch die Umleitung über Dubai mit „Emirates“ viereinhalb Stunden zu spät unser Ziel.

Weil wir die offizielle Weinprobe unten im Weingut am Nachmittag unserer Ankunft nicht machen konnten, stellt uns das Management auf Anfrage ein paar Probeflaschen (mit Rest-Füllmenge für je 2 Gläser) des hauseigenen Eikendal-Weins zur persönlichen Verfügung. Eine nicht nur nette Aufmerksamkeit, sondern einmal mehr ein Beispiel, wie man Gäste auch behandeln kann. Eine der kleinen Sachen, die auf Reisen Freude machen.

Bevor ich es vergesse: Du hast auf Eikendal am Nachmittag Gelegenheit, Dich kostenlos aus den nahe des Frühstücksraums bereitgestellten Flaschen zu bedienen. Weinprobe privat sozusagen.

 

 

Good 2 know:

Weingut und Gästehaus Eikendal Lodge

Eikendal Lodge in Kürze

  • Ruhe, erst einmal ankommen nach einem stressigen Flug – oder vielleicht nach der großen Tour als letzten Tag im Land noch einmal ganz gelassen die Reise Revue passieren lassen
  • Geräumige Zimmer mit Terrasse direkt zur Natur. Aussicht!
  • Idyllischer Garten
  • Einfach begehbare Dusche ohne Hindernisse
  • Weinprobe und Weinkeller – Führung kostenlos für Gäste
  • Im Weingut, fußläufig in einer Viertelstunde quer durchs Farmgebiet zu erreichen: Pizzeria mit Biergarten – Besonders am Abend durch die Beleuchtung am Teich sehr schön.
  • Kein behindertengerechter Zugang zum Zimmer. Es sei denn, man kommt vom kleinen Vorgarten von der Terrasse her. Dann aber das Häuschen ganz links auswählen (vom Parkplatz her gesehen).
  • Pool zum Erfrischen und Relaxen.
  • Ausblick auf Berge und Weizenfelder.

 

Wir beschließen, in einer Halbtagestour die Berge in einem Tunnel zu durchqueren und auf dem Rückweg 2 Pässe zu meistern.

Von der Eikendal Lodge peilen wir Stellenbosch an, wo uns die Ampelschaltung wie immer nervt: Statt einer „Grünen Welle“ scheinen die dort nur die „Rote Welle“ zu kennen. Wenigstens auf den Durchgangsstraßen könnte sich die Verkehrsbehörde doch eine Regelung einfallen lassen, die einen zügigen Verkehrsfluss gewährleistet.

Du folgst der R44 Richtung Norden.

Kurz bevor Du auf die Fernstraße N1 kommst, biegst Du rechts auf die R45 ab und erreichst schon bald

Babylonstoren

… was übersetzt: Der Turm zu Babel bedeutet. Die Farm hat ihren Namen von dem Hügel auf dem Anwesen erhalten, der von einer bestimmten Stelle aus wie der babylonische Turm aussieht. Beziehungsweise dem Namensgeber der Farm wie ein solcher erschienen sein mag.

Die historische Farm Babylonstoren wurde schon 1692 gegründet. Auf 581 Hektar findest Du ein Hotel, ein Weingut und eine Bio-Obst und -Gemüse produzierende Farm. Im Jahr 2007 wurde eine ziemlich abgewirtschaftete Farm von Karen Roos übernommen und in die ansprechende Form gebracht, die wir heute hier sehen.

Jeden Tag um 10 Uhr kannst Du an einer geführten Tour teilnehmen. Wir haben mit unserer Führerin enorm Glück, denn sie scheint jeden Fleck der verschiedenen Biotope der Farm zu kennen und greift mal hierhin, mal dahin, und nennt jedes Kräutlein für jede beliebige Krankheit und zur Krankheitsvorbeugung beim Namen. Ein Kraut hinters Ohr, ein anderes in die Nase – passend zur Jahreszeit zur Verhinderung von Erkältungen.

Was ganz und gar nicht selbstverständlich ist: „Visitors to the garden are encouraged to pick and eat as they walk through.“ So steht’s in der „Gebrauchsanleitung“.

Geh also einfach durch den Garten, und greif Dir das Beste heraus – und verzehre es vor Ort. Erstaunlich! Na gut, es ist gerade Papaya-Zeit, und ich verkneife es mir, die erste mir passende Papaya-Frucht hoch über mir zu pflücken. Vor allem, weil ich nicht den Stamm hochklettern will – und kann.

 

Im kleinen Laden von Babylonstoren: Weine und andere Erzeugnisse der Farm zum Verkauf an den Besucher von nah und fern

 

Historisches Farmgebäude, fachgerecht restauriert

 

Diese Scherben von drei Jahrhunderten Delfter und China- Porzellan wurden auf dem Gelände gefunden, als der Garten angelegt wurde. Das Kap der Guten Hoffnung war der Versorgungsposten genau in der Mitte der Handelsroute von Europa nach Asien.

 

 

Seerosenteich mit Bergen – eine Augenweide

 

Durchblick: Was für’s Auge

 

Fotoaufnahmen mitten im Gemüse

 

Schön schattig, nahe dem Bachlauf

 

Ein leuchtender Kaktus aus einer Opuntienplantage.

 

November – Dezember: Papaya-Zeit. Die hier brauchen noch ein wenig. Im Supermarkt bekommst Du sie schon zu kaufen.

 

Good 2 know:

 

1 Tunnel und 2 Pässe

Weiter zur Nationalstraße N1. Wir bleiben auf dieser, damit wir die Du Toitskloof Berge im Huguenot Tunnel (fertiggestellt 1988) durchqueren. Alternativ kannst Du, wenn Du mehr Zeit mitbringst, die Gebühr für den Tunnel sparen und auf der R101 über den Du Toitskloof Pass fahren, eine Verlängerung der Wegstrecke um ca. 11 km.

 

Kurzer Halt in Worcester: Die Schwarze setzt sich schnell von der Bank ins Gras, als wir uns nähern. Alte Verhaltensmuster?

 

In Worcester (220m über dem Meeresspiegel) herrscht an diesem Tag ein völlig anderes Klima als im Raum Kapstadt. Es ist mindestens 10 Grad wärmer, was heute heißt, dass wir so um die 40 Grad im Schatten haben.

Das Smartphone, dass uns als Navi dient, meldet laufend, dass ihm zu heiß sei. Kein Wunder, es „klebt“ ja an der Scheibe. Bei Gelegenheit muss ich ihm ein wenig Schatten verschaffen, sonst kann es sein, dass es einmal ein Hitzschlag trifft, und dann ist es aus mit dem Navi. Und all den anderen Dingen, die ein Smartphone so kann.

Auf der R43 fahren wir zügig durch Farmgebiet Richtung Südwesten und erreichen eine Abzweigung nach rechts, kurz bevor wir den Theewaterskloof Dam überquert hätten.

Die Straße wäre unter dem geänderten Namen R321 geradeaus weiter gegangen und hätte dann die N2 erreicht. Wir aber nicht, wir bleiben also auf der R43, die hier nach rechts abknickt und fahren durch eine malerische Berglandschaft hoch auf und über den Franschhoek Pass (739m).

Erst 1822 ließ Lord Charles Somerset (von 1814 bis 1826 führte er als Gouverneur die Kapkolonie) diese Passstraße bauen. Kaum zu glauben, dass vor der Ankunft der Siedler hier unten im Franschhoek-Tal noch Elefanten spazierten. Und das vermutlich seit Anbeginn der Zeiten. Jetzt wird dort hauptsächlich Wein angebaut, und statt der Elefanten sind Touristenbusse unterwegs.

Noch ein wichtiger Aspekt aus der Geschichte: Der Franschhoek Pass war der einzige Pass, der von den Siedlern benutzt wurde, die von Cape Town nach Osten wollten. Erst als der Sir Lowry’s Pass (kommt später noch in diesem Beitrag) im Jahr 1833 erbaut wurde, konnten die Kapstädter den direkteren Weg nach Osten (also Richtung Garden Route) nehmen.

 

Blick über das Tal von Franschhoek, die „Franzosenecke“

Franschhoek wollen wir diesmal nicht näher erkunden, sondern fahren durch intensiv genutztes Weinland und erreichen das immer noch fürchterlich verstopfte Stellenbosch über den Helshoogte Pass.

Wenn Du das Weinland verlassen willst, und eher ans Meer, liest Du einfach weiter die Beiträge über die Gegend von Kapstadt und das Kap der Guten Hoffnung:

 

Auf der Suche nach den Walen

 

Ansonsten treffen wir uns wieder in Somerset West, wo wir uns im Gästehaus Villa Bellevue einquartieren. Denn es soll ja zu den Walen gehen.

Sollte ich beim Anblick dieser herrlich gelegenen Villa erwartet haben, dass mir nach dem Läuten am Gartentor eine Anzahl von dienstbaren Geistern entgegenströmt, die mich einweist, mir das Gepäck abnimmt und durch den gepflegten Vorgarten hinunter zum Haus geleitet (ich vergleiche mal mit der Villa Lutzi in Kapstadt), bin ich leicht enttäuscht:

Hausherr und Hausherrin stehen unbewegt an der Haustüre und schauen den Gästen an, die sich mit den Koffern den stufigen Gartenweg herab mühen. Später erfahre ich dann, dass der Gastgeber eine Operation hatte und sich gerade noch schonen muss.

 

Blick vom Balkon des Zimmers  in den Vorgarten

 

Wir beziehen mit allem Nötigen ausgestattetes Zimmer mit Balkon. Im Nebenraum drängen sich Waschbecken, Toilette und – für mich als Behinderten wichtig – eine einfach zugängliche Dusche. Darin ein Handwaschmittel in der Familienflasche, das sehr gut auch für’s Duschen funktionieren mag.

 

 

Grandios, dieser Blick auf die False Bay über den parkähnlichen Garten und den beheizten Meerwasserpool

 

Einfach zugängliche Dusche

 

Oben:

Knapper Anschluss für den Wasserkocher: Gut berechnet, aber der einzige Anschluss nach deutscher Art in diesem Zimmer. Südafrikanische Steckdosen haben nämlich drei Löcher.

Tipp: Im Supermarkt einen Zwischenstecker kaufen, der zusätzlich zur Dreier-Steckdose noch zwei Steckdosen für die europäische Norm hat.

 

Frühstück auf der Terrasse mit prächtiger Sicht

 

Fazit:

  • Genügend große Zimmer
  • Wohnzimmer als Aufenthaltsort, wenn das Wetter mal nicht so passt
  • Frühstück mit Ausblick
  • Gastgeber sprechen deutsch und können nicht nur alle Ausflüge und Sehenswürdigkeiten erläutern, sondern begleiten auch gerne Golfer bei ihren Großtaten. Langzeiturlauber sind gerne gesehen
  • Abholdienst vom Flughafen, wie auch Mietwagen kann arrangiert werden
  • Ideal für Urlauber, die sich nicht sogleich in das Gewusel Kapstadts stürzen wollen, sondern sich  erst einmal direkt vom Flughafen kommend einen oder zwei Tage akklimatisieren wollen – und dabei die Weingegend erforschen – oder nach Walen sehen.
  • Zur Zeit meines Besuches: Sehr unzuverlässiges WLAN. Trotz vieler Versuche kaum konstante Verbindung ins Internet. Ärgerlich.
    Abhilfe: Im Flughafen z.B. bei Vodacom eine SIM-Karte kaufen und mit genügend Sprech- und Surfkapazität laden.

 

Good 2 know:

Gästehaus Villa Bellevue

Gastgeber aus dem Allgäu und aus Franken: Uschi & Jürgen Weiss

Alternativ-Übernachtung in der Gegend: Die oben schon erwähnte Eikendal Lodge. Oder die anderen im Ebook erwähnten Gästehäuser.

Nun aber nichts wie los, die Wale warten. Hoffen wir zumindest. Wir sind schon sehr am Ende der Walsaison – aber vielleicht verirrt sich noch der ein oder andere in die False Bay oder in die Walhauptstadt des Landes, nach Hermanus.

In Strand gibt es nicht nur einen sehr langen Strand mit recht hässlichen Hochhäusern, sondern auch eine Menge Baufahrzeuge, die ihn für die Sommersaison herrichten.

 

Am Strand des Vorortes „Strand“ (der Name passt wie die Faust aufs Auge) wird fleißig gearbeitet und für die Sommersaison vorbereitet…

 

… und hier der Verursacher der Reifenspuren

 

Panoramabild mit weitem Blick von Strand auf die False Bay

 

Wir fahren nach Gordons Bay (manchmal mit und manchmal ohne Apostroph geschrieben) und folgen der Küstenstraße der False Bay, der R44, Richtung Betty’s Bay und Kleinmond. Überall kleine und größere Parkbuchten, wo wir von oft hoher Warte die Wasseroberfläche nach ungewöhnlichen Spuren durchkämmen, aber außer Schildern, die auf Wale und ihre Erkennungsmerkmale hindeuten, sehen wir nichts Wal-ähnliches.

 

 

Blick zurück auf Somerset West und das Helderberg-Massiv

 

Wir sehen nicht nur keine Wale, sondern werden auch nicht von Pavianen (Baboons) belästigt (und andersherum), wofür wir dankbar sind.

 

Eigentlich haben wir das nicht vorgehabt, aber weil wir immer noch keine Wale gesehen haben, suchen wir unser Heil in der Walhauptstadt des Landes, in …

Hermanus

Hierüber habe ich schon im Ebook: Erlebnis Südafrika: Kapstadt, Garden Route und zurück geschrieben, deshalb hier nur einige Fotos als Ergänzung.

Tipp: Wo immer sich eine Menge von Menschen meerwärts orientiert und die Fotoapparate zückt, muss sich die Hauptattraktion befinden: Wale

 

 

So viel Aufwand für eine Walmama mit Baby: Das Baby schwimmt rechts seitlich hinter der Mama.

 

Der richtige Wal: Southern Right Whale, auf deutsch: Südkaper. Er ist eine Walart aus der Familie der Glattwale

 

Auch die Kormorane auf dem Felsen gucken, wohin die beiden Wale verschwunden sind:

 

… und weg sind sie, die beiden. Auf jeden Fall haben wir die letzten beiden Wale gesehen. Glück gehabt!

 

Und die Frau auf ihrem Fels-Lehnstuhl blickt sehnsüchtig in die Ferne, wo ihr Mann über die weiten Meere fährt.

Quatsch! Sie versucht, einen letzten Blick auf die Walfamilie zu erhaschen:

 

 

Die Walker Bay und der alte Hafen von Hermanus

 

So machst Du es richtig: Die Touristen sollen durch solche Schilder (siehe unten)  informiert und angeleitet werden. Doch wer zu spät kommt, nämlich außerhalb der Walsaison, der muss mit Kormoranen vorlieb nehmen. In der Regel kannst Du zwischen Mai/Juni und November hier Wale sehen. Viele Wale.

Doch dieses Jahr, 2015, sind sie im November (fast) alle schon wieder weg. Vielleicht werden wir in Knysna noch einmal fündig, wo ich eine Waltour (Whale watching) mit dem Boot gebucht habe.

 

 

Nicht gerade viele Wale, aber ein Dassie (kein Einheimischer, nicht einmal ein deutsch sprechender, nennt das drollige Tier „Klippschliefer“), der sich durch uns nicht aus der Ruhe bringen lässt:

 

 

Sir Lowry‘ Pass

Zurück auf direktem Weg (N2) nach Somerset West über den Sir Lowry‘ Pass.

Wenn Du nicht aufpasst, verpasst Du die Abzweigung zum Aussichtspunkt.

Also aufgemerkt!: Kurz bevor die Straße eine Kurve nach rechts macht und wieder nach unten zur False Bay geht, solltest Du recht langsam fahren, denn da steht ein Schild für die Ausfahrt, und dann ist die Ausfahrt auch schon da. Kein Vorwegweiser, sondern echt die Ausfahrt zum Parkplatz, mit Horden von Andenkenverkäufern.

Was Dich erwartet?

Ein herrlicher Blick über das Weinland, den Helderberg über Somerset West, die False Bay, den Teilort Strand, bis hin nach Kapstadt. Leider ist vom Parkplatz aus die Kapspitze nicht zu sehen. Dafür musst Du den kleinen Pfad hinaufklettern, der eine noch bessere Aussicht verspricht. Für mich, gehbehindert wie ich bin, leider nicht möglich.

 

 

 

 

 

Eigenwillige Werbung am Straßenrand

 

Zurück in Somerset West treibt uns der Hunger und das Interesse in ein riesiges, 67.000 Quadratmeter großes Einkaufszentrum, die Somerset Mall, wo wir im Fischrestaurant der Kette Ocean Basket ein spätes Mahl zu uns nehmen, das nicht nur gut mundet, sondern auch reichhaltig ist.

Hier ist der erste und einzige Platz in Südafrika, wo unsere Number26*Kreditkarte nicht funktioniert hat. Ein Kontakt mit dem Kreditkartenabwickler wurde zwar hergestellt, wie wir durch die Number26-App (WLAN natürlich kostenlos im Lokal) erfahren, aber die Zahlung klappt nicht.

Selbst wenn wir nichts Bares dabei gehabt hätten, wäre das dennoch kein Problem: Gleich um die Ecke gibt es einen Geldautomat. Und noch einen. Und noch einen. Ist ja ein Einkaufszentrum, wo alle Banken des Landes ihre Filialen haben. Mit der Number26* – Kreditkarte kannst Du, falls noch nicht bekannt, gebührenfrei am Automaten Geld zapfen und auch provisionsfrei (ohne Auslandseinsatz) beim Kellner bezahlen. Später werden wir noch in zwei anderen Ocean Basket – Restaurants essen und problemlos mit der Karte bezahlen können.

 

 

 

 


 

Wandern am Kap und zwischen den Weingütern

Du suchst das Außergewöhnliche und scheust nicht davor zurück, Deine Beine zu benützen? Du bringst genügend Zeit mit? Du interessierst Dich für Natur und Pflanzen?

Warum probierst Du es nicht einfach mit einer Wanderung zwischen Somerset West und Stellenbosch, speziell für Walker and Hiker von den Spezialisten von walkingholidays.co.za ersonnen und vorbereitet.

Der „Cape Winelands“ – Weg bietet Dir Gelegenheit, die Pracht dieser markanten und spektakulären Landschaft aus erster Hand zu erleben. Die (große) Wanderung führt über eine Strecke von rund 100 km – 7 Tage.

Eine kürzere Option der Strecke ist ebenfalls verfügbar. Diese Option umfasst eine Strecke von 45 km. – 4 Tage.  Deine Reise führt Dich durch unberührte „Fynbos“ – Vegetation.  Über die Cape Floral Region habe ich Dir im Beitrag Südafrika: Einmal um Kapstadt herum. Hafen (Waterfront) und Botanischer Garten Kirstenbosch schon erzählt.

Dieses Gebiet ist die kleinste, aber reichste der 6 „Florenreiche“ der Welt  mit nicht weniger als 9.000 Arten. Durch eine hügelige und abwechslungsreiche Landschaft, die Dir immer wieder spektakuläre Aussichten  bietet, wirst Du entlang von privaten und sicheren Wanderwegen durch einige der angesehensten Weingüter Südafrikas gehen. Ohne Gepäck, versteht sich. Das wird für Dich transportiert. Wie auch die Unterbringung schon fertig organisiert ist.

Natürlich gibt es nicht nur diese Weingüter-Wanderung.

Blätter einfach mal durch das Angebot „Wanderreise Südafrika„.

PS: Ich kenne Andries Liebenberg, einen der Köpfe von „Walking Holidays“ persönlich. Der ehemalige Banker wurde vor vielen Jahren durch mich aufgehalten, als er auf der Heimfahrt von einer Wochenend-Wanderung mit seinen Freunden war. Ich lag nach einem Absturz mit dem Gleitschirm bewusstlos mitten auf der Straße auf der Kuppe eines Berges und blockierte seinen Heimweg, den er erst nach 4 Stunden fortsetzen konnte, nachdem der Sanka mich abtransportiert hatte.

Nach vielen Jahren konnte ich mich auf dieser Recherchereise mit ihm und einigen seiner Mitwanderer in Somerset West bei einem Abendessen über diese reichlich düsteren Zeiten austauschen – und über seine Pläne für sein Pensionistendasein informieren lassen.

 


 

Alle Beiträge zu meinem Recherchetrip 2015 findest Du unter dem Schlagwort Südafrika 2015 (suedafrika2015). Bisher haben wir folgende Beiträge veröffentlicht:

  1. Südafrika. Einmal um Kapstadt herum: Pinguine und das Kap der Guten Hoffnung
  2. Südafrika: Einmal um Kapstadt herum. Hafen (Waterfront) und Botanischer Garten Kirstenbosch
  3. Südafrika: Genieß den Wein und finde die Wale. Eine Tour zwischen Reben und Ozean
  4. Südafrika 2015: Deine Tour von Kapstadt bis zur Garden Route
  5. Südafrika, kleine Karoo: Strauße und einsame Gebirgspässe
  6. Südafrika: Wanderkühe und Stachelschweine. Auf einer Farm in Afrika
  7. Südafrika: Sandstrand, Natur und feines Essen in Wilderness, Garden Route
  8. Garden Route, Südafrika: Wale und wilder Wald. Von Knysna bis zum Storms River
  9. Samara: Aus Liebe zu Afrika. Safari im Herzen von Südafrika
  10. Durch die Mitte läuft ein Fluss: Vom Oranje nach Pretoria, Hauptstadt von Südafrika
  11. Südafrika-Urlaub praktisch: So organisierst Du Buchung, Flug, Mietwagen, Bezahlen, Unterkunft. Tipps für Deine Reise.
  12. Südafrika: Mit welchem Reiseführer kommst Du in Kapstadt und der GardenRoute am besten zurecht?

 

 

 


 

Reiseblogger-Kodex:

Ich war in den hier vorgestellten Gästehäusern auf B&B-Basis eingeladen, um für die neue Ausgabe von meinem Ebook: Erlebnis Südafrika: Kapstadt, Garden Route und zurück zu recherchieren.

Meine wohlwollend-kritische Meinung wird hiervon nicht beeinflusst.

 

 


 

Mehr Südafrika hier in diesen Ebooks aus dem Wolfgang Brugger Verlag*

   

   

 

Wer Südafrika lieber im wahrsten Sinn des Wortes “begreifen” möchte und gerne Papier in den Händen hält, holt sich eines der beiden Bücher aus dem südlichen Afrika:

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Mit Exkursionen nach Namibia und Swaziland

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oder

Erlebnis Südliches Afrika
Reisen in der Republik Südafrika, in Namibia, Zimbabwe, Botswana und Swaziland

 

Erlebnis Südliches Afrika Reisen in der Republik Südafrika, in Namibia, Zimbabwe, Botswana und Swaziland

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Wolfgang Brugger

Wolfgang Brugger

CEO, Founder
Wolfgang Brugger ist der Webmaster von ReiseFreaks ReiseBlog. Reist (trotz Gehbehinderung) gerne und schreibt ehrlich über seine Reisen und die Möglichkeiten/Hindernisse, die er vorfindet.   PS: Bleib am Ball! Abonnier den kostenlosen ReiseNewsletter "ReiseJournal: ReiseNews und ReiseBerichte" unter http://ReiseNewsletter.ReiseFreak.de oder gleich auf dieser Seite, rechts.
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