Nepal, Kathmandu: Triff Buddha in Boudha

Ivana vom ReiseBlog Weltenbummlerin hat sich in Kathmandu, Nepal umgesehen. Hier ihr Gastbeitrag:

Mit Boudha hat Kathmandu auch ein wichtiges buddhistisches Zentrum und vor allem viele Exil-Tibeter haben hier auch ihre spirituelle Heimat gefunden, zumal Boudha für alle Buddhisten ein wichtiger Ort ist.

Wenn Du vom Haupteingang kommst, wirst Du erst einmal überwältigt sein, denn die die Stupa ist eingerahmt von vielen Häusern und sie ist einfach groß.

 

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Wie üblich musst Du auch hier wieder Eintritt zahlen, aber Du kannst das Gelände verlassen und am selben Tag wieder zurückkommen, ohne ein weiteres mal zu zahlen. Du musst dann nur das Ticket wieder vorzeigen.

 

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Du umrundest sie im Uhrzeigersinn, genauso wie es die Gläubigen. Wenn Du früh kommst, sind auch noch mehr Einheimische als Touristen da, ab ca. 10, 11 Uhr dreht sich das Verhältnis und die Touristen überwiegen.

Um die Stupa herum sind einige Bänke, so dass Du Dich einfach auch hinsetzen und die Menschen beobachten kannst.

 

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Du kannst auch in einem inneren Gang die Stupa umrunden. Dann ist eine Mauer zwischen Dir und den Shops und Du hast mehr Ruhe. Dort wirst Du Holzpritschen sehen, auf denen die Menschen sitzen und meditieren oder sich rituell vor der Stupa niederwerfen.

Mein Tipp hier:

Setz Dich auf eine der freien Pritschen, schließe die Augen und versuche, die spirituelle Atmosphäre in Dich aufzunehmen.

 

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Die Stupa wird von etlichen Läden, Cafes und Restaurants umrahmt. Du wirst also nicht verhungern und ich würde Dir raten, wenn Du etwas essen oder trinken willst, dann gehe in eines der kleinen Lokale mit Dachterrasse, dann hast Du auch noch einen tollen Blick auf die Stupa, während Du auf Dein Essen wartest.

Das Angebot der Händler unterscheidet sich nicht von dem in Thamel und da ist das Angebot und die Konkurrenz noch größer, so dass Du dort in der Regel eine bessere Verhandlungsbasis hast. Verhandeln solltest Du in jedem Fall und es ist sicher nicht schlecht, wenn Du schon ein wenig die Preise kennst.

 

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Bei der Stupa gibt es auch noch zwei Klöster, die Du besichtigen kannst. Bis 11 Uhr kannst Du hinein und dann erst wieder am Nachmittag ab 15 Uhr. Eines der Klöster ist genau gegenüber vom Eingang zur Stupa selbst. Wenn Du hier die Treppen hochsteigst, hast Du auch einen wunderbaren Blick, Du bist dann sozusagen auf Augenhöhe mit den Augen des Buddha. Hinauf kannst Du auch übrigens während der Mittagspause des Klosters, aber nicht hinein.

 

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Wenn Du das Kloster betrittst, musst Du die Schuhe ausziehen. Am besten, Du ziehst für diesen Tag Flip-Flops oder Sandalen an, die Du leicht an- und ausziehen kannst.

In der näheren und weiteren Umgebung der Stupa befinden sich noch etliche weitere buddhistische Klöster. Auch diese sind um die Mittagszeit für Besucher geschlossen. Wann sie am Nachmittag wieder aufmachen, scheint auch unterschiedlich zu sein. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, dann sei vor 11 Uhr dort. Ich wollte mir ein, zwei ansehen, aber diese waren leider zu und es war auch nicht in Erfahrung zu bringen, wann sie wieder aufmachen.

 

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Wie kommst Du hin?

Am einfachsten natürlich mit dem Taxi, aber Du kannst auch von Thamel aus laufen. Von Pashupatinath führt auch ein Weg durch ganz normale Viertel, wo Du einen Einblick in den nepalesischen Alltag bekommst. Der Spaziergang vom Zentrum des Hinduismus zum Zentrum des Buddhismus sollte nicht länger als eine halbe Stunde dauern, so dass Du beide Orte an einem Tag besuchen kannst.

Warst Du schon in Boudha? Ich freue mich auf Deinen Kommentar und Deine Fragen.
Bevor ich es vergesse, denke daran, dass Deine Grenzen nur im Kopf existieren.

 

Danke an Ivana vom ReiseBlog Weltenbummlerin, die uns Kathmandu, Nepal ein Stück näher gebracht hat.

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