Südafrika: Kapstadt – wo alles anfing. Genieß die Südspitze Afrikas!

Kapstadt
by Lynn Benda, http://lieschenradieschen-reist.com/

Lieschenradieschen zeigt uns in diesem Gastbeitrag die “Mother City” der Südafrikaner.

Am 8.August war es endlich so weit, nach 11 Stunden Flug bin ich in Kapstadt angekommen. Eine wunderbare Stadt, die ich nur allzu gerne erkundet habe.Geflogen bin ich mit South African Airways, die ich nur wärmstens empfehlen kann. Das Personal ist sehr freundlich und es gibt für jeden Passagier ein kleines Täschchen mit Zahnbürste/-pasta, Schlafmaske und Socken.

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Da ich nur knapp drei volle Tage in Kapstadt hatte, habe ich auch das volle Touriprogramm durch gezogen. Also schnell noch Geld gewechselt, im Hotel etwas frisch gemacht und los die Stadt erkunden. Schon von Deutschland aus habe ich mir die Go Capetown City Card(*) bestellt und die durfte ich dann aus dem 15.Stock des Pinnacle Buildings abholen. So eine Sicht hätte ich beim arbeiten auch gerne…

Eine Querstraße weiter liegt die Longstreet, eine der Haupteinkaufsstraßen Kapstadts. Dort ist auch ein Stop der Hop On Hop Off Busse. Die City Card ermöglicht eine kostenlose Fahrt auf einer Route deiner Wahl. Da es schon etwas später war, habe ich mich für die kleinere, rote Route entschieden, die durch die Innenstadt führt. Viel zu kaputt um irgendwo auszusteigen, habe ich mich einfach durch die Gegen kutschieren lassen und einen ersten Überblick bekommen.

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Der letzte Stop der Tour ist die V&A Waterfront. Dort habe ich dann gleich ein weiteres Mal die Vorteile der City Card genutzt und bin mit dem Riesenrad gefahren. Ich muss gestehen das ich wirklich kein Fan von Höhe bin, aber ich dachte mir wenn man schon mal da ist…

Die Aussicht ist wirklich toll, allerdings würde ich die Fahrt nicht unbedingt weiter empfehlen. Irgendwie ist es wirklich sehr touristisch und der Tafelberg bietet sicherlich eine bessere Aussicht. Leider war bei meinem Aufenthalt die Seilbahn für Wartungsarbeiten geschlossen und alleine habe ich mich nicht hoch getraut, also war ich auch nicht auf dem Tafelberg. Ich sehe das einfach als Zeichen wieder zu kommen.

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Anschließend war ich noch kurz in der Mall drin, aber das war mir dann doch etwas zu viel Geschäfte und ich bin lieber draußen noch etwas rum gelaufen. In einem der Gebäude ist ein sehr guter Foodcourt, in dem z.T. auch regionale Speisen angeboten werden. Als ich da war, waren die Geschäfte gerade im Inbegriff zu schließen, aber freundlicherweise wurde für mich die Friteuse nochmal angeworfen, sodass ich Fish&Chips zum Abendbrot bekommen konnte. So ziemlich am Ausgang gibt es einen kleinen Stand, an dem Taschen und Schürzen mit verschiedenen Motiven von Kapstadt bedruckt sind. Da konnte ich natürlich nicht dran vorbei gehen.Als es dann langsam Anfing zu dämmern habe ich mir ein Taxi zurück ins Hotel genommen.

Dies war übrigens das Lady Hamilton Hotel. Es liegt ziemlich nah an der Kloof Street und ich hatte sogar Sicht auf den Tafelberg. Man merkt dem Hotel sein Alter an, allerdings war alles sauber und das Personal sehr freundlich. Nächstes Mal würde ich wohl aber in das Hostel Ashanti gehen, was in der selben Straße liegt, preiswerte ist und mir sehr empfohlen wurde.

Am nächsten Morgen bin ich dann um 7:00 Uhr zu einer Cape Point Tour abgeholt worden ( auch entspannt von Deutschland aus über Get Your Guide* gebucht). Da ich die erste der abgeholten Gäste war, dürfte der Stadt noch beim aufwachen zu schauen. In diesem Zusammenhang hat man auch das erste Mal Obdachlose gesehen, die ansonsten aus dem Stadtbild raus gehalten werden.

Als dann alle eingesammelt waren, sind wir direkt in ein kleines Fischerdorf gefahren, von dem man aus Touren zu einer Seelöwen Kolonie machen konnte. Habe ich natürlich gemacht.

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Der Ort hat mir total gut gefallen. Viel Spannender allerdings als die Seelöwen, fand ich den Fischereibetrieb im Hafen.

Unser nächster Stop war dann das Kap der Guten Hoffnung. Auf der Fahrt habe ich mich mit einem etwas älteren australischen Pärchen angefreundet, die unglaublich lieb waren und sich sofort für mich verantwortlich gefühlt haben.

Am Kap habe ich dann auch gleich meine erste Lektion in Sachen Südafrika gelernt: nur weil morgens die Sonne scheint, heißt es nicht das es Nachmittags auch warm ist. Sprich, ich hätte eine Jacke mit nehmen sollen, da es sich ordentlich zu gezogen hat. Auch ist das Kap nicht der südlichste Punkt Afrikas ( wie es gerne tituliert wird), sondern Kap Agulhas weiter östlich.

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Dort habe ich auch meine ersten Elenantilopen gesehen. Außerdem gibt es dort viel Strauße, Springböke und Paviane.

Anschließend sind wir dann zum Leuchtturm am Cape Point gefahren. Dieser ist so hoch gebaut, das man ihn bei Nebel vom Meer aus nicht sehen kann. Natürlich sehr schlau in einer Gegend, wo es häufig nebelig ist.

Dort lohnt es sich auf jeden Fall zu Fuß hoch zu gehen. Dies dauert nicht länger als 30min und man hat viel mehr von der Natur. Zum Beispiel fliegen dort tolle, bunte Vögel rum. Außerdem lohnt sich auch der Souvenirshop am Parkplatz.

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Sobald wir vom Kap weg gefahren sind wurde auch schlagartig das Wetter wieder besser. Auf jeden Fall habe ich einen Eindruck davon bekommen wie wechselhaft dort das Wetter sein kann und vor allem auch wie die Winde wehen ( in Kapstadt kann es richtig windig werden und der Guide meinte schon seit dem Morgen “da kommt was auf uns zu” und tatsächlich hatten wir auch zum Abend hin richtig schlechtes Wetter).

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Der nächste Stop war dann Boulders Beach und die Pinguin Kolonie dort. Bevor wir allerdings dort hin gegangen sind gab es erstmal Mittagessen mit tollster Aussicht aufs Meer. “Meine” Australier haben mich sogar zum Essen eingeladen. So furchtbar liebe Menschen.

Boulders Beach ist wirklich toll. Ich meine wann hat man schon mal die Gelegenheit Pinguine in freier Wildbahn zu sehen? Sie riechen zwar etwas, aber das macht ihr Aussehen und ihr Verhalten wieder wett.

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Unser letzter Stop waren dann die Botanical Gardens. Eigentlich habe ich mich dadrauf nicht wirklich gefreut, aber im nachhinein war es der beste Stop von allen! Die Atmosphäre mit dem Licht und die vielen Pflanzen und Gerüche, ich kann das gar nicht in Worte fassen…

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Danach hieß es auch fast schon Abschied nehmen. Zum Schluss ging es nochmal vorbei an dem Krankenhaus wo die erste Herztransplantation der Welt statt gefunden hat und dem Stadion.
Zurück im Hotel bin ich dann todmüde ins Bett gefallen.

Meinen letzten vollen Tag habe ich im Aquarium verbracht. Es ist wirklich total gut gemacht und mit der City Card hatte ich auch wieder freien Eintritt. Vor allem habe ich mich in diesen kleinen Kerl hier verliebt.

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Anschließend hatte ich großen Hunger und da ich am Tag zuvor die Empfehlung für ein Sushirestaurant bekommen hatte, konnte ich da natürlich auch nicht nein sagen. Mit Aussicht auf den Hafen habe ich dann unglaublich gutes Suhsi genossen.

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Allgemein kann man sich eher mal eine Taxifahrt leisten und mehr Essen gehen. Ich habe zB. von meine Hotel in den Hafen ca.100 Rand gezahlt, was 7€ sind für ca. 15 – 20 min fahrt. Man hätte sicherlich auch gut zu Fuß gehen können, aber ich habe mich so sicherer gefühlt. Dennoch habe ich mich alleine als Frau immer gut gefühlt und war in keiner komischen Situation. An meinem letzten Abend bin ich auch mit einer kleinen Gruppe noch im dunkeln durch die Gegend gelaufen und es war nicht anders als zu Hause. Generell sollte man einfach drauf achten keine sichtbaren Wertgegenstände dabei zu haben, Schmuck daheim zu lassen und natürlich keine unnötige Gefahr einzugehen wie Nachts ein Township zu besuchen.

Nach meinem Mahl bin ich dann zurück ins Hotel, wo ich meine Zimmernachbarin für die nächsten zwei Wochen kennen gelernt habe. Bevor wir uns am Abend mit der Gruppe treffen sollten, mit der wir am kommenden Tag Richtung Namibia aufbrachen, sind wir noch etwas zusammen durch die Stadt gelaufen. Lohnen tun sich auf jeden Fall auch hier die botanischen Gärten, wo es viele bunte Vögel gibt und albino Eichhörnchen.

Nachdem treffen mit der Gruppe bin ich dann noch mit einigen Essen gegangen. Auf der Kloofstreet findet man wirklich für jeden Geschmack etwas, Wir sind letztendlich bei einem leicht italienisch angehauchten Restaurant gelandet,

Wenn ihr in Kapstadt seit, solltet ihr auf keinen Fall den frischen Fisch verpassen. Was ich auch sehr empfehlen kann ist Butternut in allen Variationen ( vor allem als Pizza!).

Am nächsten Morgen sind wir dann Richtung Namibia aufgebrochen. Kapstadt hat sich dabei allerdings bedeckt gehalten und wir konnten nicht mehr viel sehen. Davon berichte ich dann aber im nächsten Post. Alles in allem ist Kapstadt eine wunderschöne Stadt die alles zu bieten hat was das Herz begehrt. Ich habe mich nie unsicher gefühlt oder hatte Angst, ganz im Gegenteil, ich habe mich total in diese Stadt verliebt.

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Meine Must Do’s in Kapstadt

    • Butternut und Fisch essen
    • Den Tafelberg erklimmen ( irgendwann komme ich auch nochmal dazu!)
    • Cape Point Tour. Das macht zwar wirklich jeder, aber es lohnt sich auch wirklich
    • Das Cape Malay Viertel erkunden
    • Hop on Hop off Bustour, um einen entspannten Überblick zu bekommen
    • Das geschäftige Treiben der V&A Waterfront genießen und anschließend in der Markthalle lecker einkaufen
    • Den Charme von “The Old Biscuit Mill” genießen
    • Museums Tour. Spannende Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit

 

 

 


 

Lieschenradieschen (eigentlich Lynn Benda) zeichnet verantwortlich für den ReiseBlog lieschenradieschen-reiswww.lieschenradieschen-reist.com. Copyright aller Bilder by Lieschenradieschen.

 


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3 Antworten auf Südafrika: Kapstadt – wo alles anfing. Genieß die Südspitze Afrikas!

  1. Lynn Benda sagt:

    Danke fürs Aufnehmen.
    Ich hoffe der Bericht entführt uns alle ein bisschen aus dem nass-grauen Winter in Deutschland. Viel Spaß beim lesen.

    Grüße von lieschenradieschenreist

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